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Steuerrückzahlung: DFB dürfte bald 31 Millionen reicher sein
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dürfte schon bald um 31 Millionen Euro reicher sein. Nach dem Freispruch des früheren Schatzmeisters Stephan Osnabrügge vom Vorwurf der Steuerhinterziehung Anfang Februar rechnet Generalsekretär Holger Blask mit der zügigen Rückzahlung der Steuernachzahlung, die der Verband als Folge der Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die Jahre 2014 und 2015 leisten musste.
"Deswegen gehen wir im Ergebnis davon aus, dass es hoffentlich sehr zeitnah zu einer entsprechenden Entscheidung kommt und die Mittel aus 2014 und 2015 wieder zur Verfügung stehen", sagte Blask im kicker mit Blick auf das Verwaltungsverfahren bei den Finanzbehörden. Osnabrügge war im Prozess um die sogenannte "Bandenwerbung-Affäre" vollumfänglich vom Vorwurf der Steuerhinterziehung in Höhe von 3,5 Millionen Euro freigesprochen worden.
Anders sieht es beim "Sommermärchen-Skandal" und den 22 Millionen Euro aus, die der DFB wegen der Aberkennung der Gemeinnützigkeit für das Jahr 2006 nachzahlen musste. Der Verband war im Sommer des vergangenen Jahres am Ende des Prozesses um die dubiosen Geldflüsse rund um die WM 2006 zu einer Strafe in Höhe von 130.000 Euro verurteilt worden. Um seine Hoffnung auf eine Rückzahlung der 22 Millionen zu wahren, hat der DFB in der Folge Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) eingelegt.
"Der DFB hat die Revision vor kurzem ausführlich begründet und wartet nun die Entscheidung ab", sagte Blask: "Erst im Anschluss wird sich das Finanzgericht in Kassel mit der Frage befassen, ob dem Verband die Gemeinnützigkeit für das Jahr 2006 wieder erteilt werden muss."
S.Spengler--VB