-
USS Theodore Roosevelt trifft in Singapur ein
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Konflikt um Ökologie und Mieterschutz
-
Thomas Strobls 'Sound of Strobl': Unvorhersehbare musikalische Reise
-
Nvidia-Deal mit Deutschland: KI-Souveränität oder neue Abhängigkeit?
-
Martha Stewart verteidigt Halloween-Kostüm und lehnt Entschuldigung ab
-
Google stellt Gemini Omni 1.2 Flash vor: Längere Videos und niedrigere Kosten
-
Priscilla Monroy beendet Beziehung zu Alberto Cowboy
-
Wirtschaft kritisiert Zinsentscheid der brasilianischen Notenbank
-
Frankreich stellt eine Milliarde Euro für staatliche Bürgschaften bereit
-
Britischer Arzt mit Ebola nach London evakuiert
-
COP31: Lateinamerika tritt mit gespaltenen Allianzen in Antalya an
-
Brennstoffzulage 2027: Neue Auszahlungssätze und Fristen für Irland
-
Ausländische Investoren kaufen deutsche Firmen im großen Stil
-
Wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland laut WSI-Studie
-
Nithya Raman schlägt Amtsinhaberin Karen Bass bei LA-Bürgermeisterwahl
-
Bundesregierung übernimmt hälftige Beteiligung am Rüstungskonzern KNDS
-
DA könnte ANC in Ekurhuleni ablösen – ActionSA macht Gewinne
Slapstick und Demütigung: BVB serviert Bayern die Schale
Erst ein Slapstick-Eigentor, dann eine schlimme Demütigung - Borussia Dortmund serviert dem FC Bayern die Meisterschale auf dem Silbertablett. Der BVB verlor gegen ein spektakulär schnelles Bayer Leverkusen im Bundesliga-Topspiel niederschmetternd deutlich 2:5 (1:3) und liegt nun neun Punkte hinter dem Münchner Spitzenreiter.
Der Titeltraum ist damit beinahe schon geplatzt - wie zuvor in der Champions League und im DFB-Pokal. Nach einem Eigentor von Manuel Akanji (10.), das allerdings dessen Abwehrkollege Dan-Axel Zagadou verschuldete, half am Sonntag noch Leverkusens Jeremie Frimpong (16.) ebenfalls per Eigentor aus.
Danach allerdings überrannte Bayer den besonders defensiv viel zu langsamen BVB vor 10.000 Fans gnadenlos: Der bärenstarke Florian Wirtz (20.), Robert Andrich (28.) mit einem direktem Freistoß, Jonathan Tah (53.) und Moussa Diaby (87.) trafen zum selbst in der Höhe mehr als verdienten Sieg. Bei Bayer stimmt derzeit die Chemie: Leverkusen rückte als Dritter auf fünf Punkte an Dortmund heran. Steffen Tigges (89.) traf kurz vor Schluss noch für Dortmund.
Der BVB-Hauptdarsteller Erling Haaland fehlte schmerzlich - wie in Nebenrollen auch Mats Hummels und Emre Can. Trainer Marco Rose nahm dennoch ganz gelassen im Stuhl des Regisseurs Platz. "Der Film ist noch nicht gedreht, wir können das Drehbuch mitbestimmen", hatte er gesagt - und sich sicherlich keinen Horrorfilm wie in der ersten Stunde gewünscht.
Leverkusen trat brutal offensiv auf. Nach dem 3:4 im Hinspiel nach 3:2-Führung habe die gesamte Mannschaft noch eine Rechnung offen, berichtete Wirtz. Also war alles bestens bereitet für ein Spektakel zweier Teams, die Überfall-Fußball nach gegnerischem Ballverlust spielen. Und so ging es auch los: Aber anders als gedacht.
Zagadou, Hummels' Vertreter, spielte den Ball im eigenen Strafraum in den Fuß von Bayer-Torjäger Patrik Schick, an dem Dortmund Interesse haben soll. Schick scheiterte an Torhüter Gregor Kobel, der zur Rettung herbeigeeilte Akanji bekam den Ball ab - Tor. Auf der Gegenseite versenkte Frimpong versehentlich einen Eckball per Kopf im eigenen Tor. Lennart Grill, Ersatz für den corona-infizierten Lukas Hradecky, war machtlos.
Es ging jedoch auch ohne Hilfe des Gegners. Leverkusen spielte einen blitzschnellen Traumkonter über mehrere Stationen, Wirtz schob mit einem Kontakt ein. In die Traum-Kategorie war auch Andrichs Freistoßtor von halbrechts einzuordnen. Roses Hoffnung auf Ruhe im Spiel war nach 30 Minuten dahin, die Abwehr heillos überfordert mit den schnellen Bayer-Außen Diaby und Karim Bellarabi. Kobel rettete gegen Mitchel Bakker (43.).
Dortmund kam mit etwas besserer Einstellung aus der Kabine und presste, sah sich aber jederzeit der Gefahr ausgesetzt, dass der Bayer-Express losrast. Zagadous perfekte Grätsche verhinderte das 1:4 (52.) - das Sekunden später fiel. Tah knallte den Ball volley ins Tor. Die Dortmunder Bemühungen um Anschluss blieben danach lange zaghaft.
B.Shevchenko--BTB