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Gründung der "Frauen-DFL" für den 10. Dezember vorgesehen
Der neue Ligaverband der Frauen-Bundesliga soll am 10. Dezember gegründet werden. Dies teilte DFB-Präsident Bernd Neuendorf im Anschluss an den 45. Ordentlichen Bundestag in Frankfurt/Main mit. Demnach treffen sich Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes mit Verantwortlichen der 14 Bundesliga-Klubs am Campus, dabei sollen auch gleich ein Präsident oder eine Präsidentin des Verbandes gewählt werden.
Im Anschluss wird die angedachte Gesellschaft gegründet, die gemeinsam vom DFB und dem Ligaverband getragen werden soll. "Es gibt eine Reihe von Ideen, die wir haben. Die Details sind unter uns klar", sagte Neuendorf. Diese werde man allerdings erst an jenem 10. Dezember verkünden. Am Freitag hatten die 253 Delegierten auf dem Bundestag am Campus mit großer Mehrheit der Satzungsänderung zur möglichen Einführung eines Ligaverbandes zugestimmt.
"Noch sehen wir viele Topspielerinnen in der Bundesliga. Aber die Entwicklung zeigt, dass dieser Schritt absolut überfällig ist und wir diese Investition tätigen müssen", betonte Neuendorf: "Sonst laufen wir Gefahr, unsere Nationalspielerinnen und auch Talente Richtung England, USA oder sonstwo zu verlieren. Da müssen wir gegensteuern und setzen ein ganz klares Signal. Wir wollen den Anschluss gegenüber anderen Ligen keineswegs verpassen."
Der DFB will 100 Millionen Euro in die angestrebte Professionalisierung der Frauen-Bundesliga investieren. Das Geld wird schrittweise innerhalb von acht Jahren in die Liga gepumpt. Noch mehr sollen die Klubs in diesem Zeitraum leisten. Mehrere Hundert Millionen Euro wollen die Vereine in das Personal und die Infrastruktur investieren.
L.Wyss--VB