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Medien: Köln unmittelbar vor Kwasniok-Verpflichtung
Der 1. FC Köln steht laut übereinstimmenden Medienberichten unmittelbar vor der Verpflichtung seines Wunschtrainers. Lukas Kwasniok (43) soll vom SC Paderborn die Freigabe für einen Wechsel zum Bundesliga-Aufsteiger erhalten haben, das berichteten am Mittwoch die Bild-Zeitung, der Kölner Express und Sky. Fällig wird demnach eine Ablösesumme in Höhe von rund einer Million Euro.
Kwasniok soll einen Vertrag bis 2027 erhalten. Er wäre einer der teuersten Trainertransfers in der Kölner Klubgeschichte, für Markus Anfang hatte der FC im Jahr 2018 eine noch etwas höhere Summe an Holstein Kiel gezahlt. Kwasniok würde beim Zweitligameister die Nachfolge von Friedhelm Funkel antreten und erstmals einen Erstligisten trainieren.
In der abgelaufenen Zweitliga-Spielzeit kämpfte Kwasniok mit Paderborn bis zum letzten Spieltag selbst um den Aufstieg. Seinen Abschied von den Ostwestfalen hatte er bereits Mitte April bekannt gegeben, er besaß allerdings noch einen Vertrag bis 2026 in Paderborn, daher wird die Ablöse fällig. Der Coach wurde zuletzt bei verschiedenen Erst- und Zweitligisten gehandelt.
Mit der Verpflichtung Kwasnioks würde sich ein Stück FC-Geschichte wiederholen, bereits 2021 hatte Köln einen langjährigen Trainer des SC Paderborn verpflichtet: Unter Steffen Baumgart schafften die Rheinländer, zuvor haarscharf in der Relegation gerettet, auf Anhieb die Qualifikation für die Conference League. Kwasniok trat in Paderborn vor vier Jahren seinerseits die Nachfolge von Baumgart an.
Mit Funkel, der den FC als Nachfolger des entlassenen Gerhard Struber mit Siegen in den letzten beiden Saisonspielen zum siebten Bundesliga-Aufstieg geführt hatte, ergab sich keine weitere Zusammenarbeit. Der 71-Jährige sagte der Kölner Führung weit vor Abschluss des Auswahlprozesses ab.
C.Koch--VB