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Viertelfinale gegen Djokovic? Alcaraz legt vor
Carlos Alcaraz hat seine Hausaufgaben auf dem Weg zum Kracherduell mit Novak Djokovic im Viertelfinale der Australian Open erledigt. Gegen den Briten Jack Draper setzte sich Alcaraz in der Runde der besten 16 durch, ohne dabei über die volle Distanz gehen zu müssen. Sein Gegner, der einige lange Matches in den Knochen hatte und ab dem ersten Satz körperliche Probleme offenbarte, gab beim Stand von 7:5 und 6:1 vor Beginn des dritten Satzes auf.
"Das ist nicht die Art, wie ich Matches gewinnen will. Ich bin froh über das Viertelfinale, aber ein bisschen traurig wegen Jack", sagte der spanische Weltranglistendritte, der zum achten Mal in Folge einen Top-20-Spieler bei einem Grand Slam schlug. Der 21-Jährige mit der großen Trophäensammlung zog durch den Sieg erst zum zweiten Mal ins Viertelfinale bei den Australian Open ein - dem einzigen Grand-Slam-Turnier, wo ihm noch ein Titel fehlt.
Im Falle eines ersten Triumphes Down Under will sich Alcaraz nach eigener Aussage ein Känguru-Tattoo stechen lassen. Tattoos beim jeweils ersten Grand-Slam-Sieg an einem Ort haben für ihn schon Tradition. Nach dem Triumph bei den US Open ließ er sich das Datum seines Erfolgs auf den Arm tätowieren. Symbolisch für Wimbledon gab es eine Erdbeere, nach dem Erfolg bei den French Open ließ er sich einen Eiffelturm über den linken Knöchel stechen.
Um das mit Spannung erwartete Duell der beiden Topstars zu ermöglichen, muss nun Djokovic nachziehen. Der serbische Grand-Slam-Rekordsieger trifft ab 9 Uhr MEZ auf den Tschechen Jiri Lehecka. "Ich werde das auf jeden Fall anschauen", sagte Alcaraz auf dem Court.
E.Burkhard--VB