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Trotz Saudi-Ankündigung: Australien will WM-Bewerbung prüfen
Trotz des Interesses von Saudi-Arabien will sich Australien weiter mit einer möglichen Bewerbung für die Fußball-WM 2034 befassen. "Wie bereits angekündigt, prüft Football Australia die Möglichkeit einer Bewerbung für die Klub-Weltmeisterschaft 2029 und die Fußball-WM 2034", sagte Verbandschef James Johnson australischen Medien zufolge.
Man nehme die Mitteilung des Weltverbandes FIFA mit Blick auf das Turnier in elf Jahren zur Kenntnis und sei nach der Männer-WM 2022 in Katar und der Frauen-WM 2023 in Australien und Neuseeland "ermutigt, dass die Fußballfamilie Asiens und Ozeaniens erneut die Möglichkeit haben wird, die Welt zu empfangen und die besten FIFA-Turniere auszurichten", betonte der Präsident von Football Australia.
Am Mittwoch hatte die FIFA nach einer Council-Sitzung überraschend bekannt gegeben, dass die WM 2030 zum Großteil in Europa (Spanien, Portugal) und Afrika (Marokko) stattfinden soll, das Eröffnungsspiel und zwei weitere Partien dazu in Südamerika (Uruguay, Argentinien und Paraguay). Aufgrund des Rotationsprinzips kommt vier Jahre später eine WM-Austragung nur in Asien und Ozeanien infrage.
Da Saudi-Arabien, das unter anderem aufgrund von Menschenrechtsverstößen stark in der Kritik steht, kurz nach der FIFA-Entscheidung eine Bewerbung ankündigte, gelten die Chancen für Australien als äußerst gering. Zudem sicherte der Präsident des asiatischen Verbandes (AFC), Scheich Salman bin Ibrahim Al Chalifa, dem Wüstenstaat bereits Unterstützung zu.
C.Stoecklin--VB