-
Anklage gegen vier Anführer von Reichsbürgergruppe "Königreich Deutschland"
-
Ecker-Rosendahl würdigt Trainer Osenberg
-
Polizeistation in Hitlers Geburtshaus in Braunau eröffnet - umstrittenes Projekt
-
Befragung: Nahezu Hälfte von deutschen Studierenden nutzt täglich KI-Tools
-
KI von OpenAI macht sich bei Test selbständig und unternimmt Hackerangriff
-
Untersuchungsbericht bestätigt Hangrutsch als Ursache für Zugunglück von Riedlingen
-
Bild: Bender in Klopps Trainerteam
-
Medien: USA stellen Abkommen zum Aufbau eines zivilen Atomprogramms für Saudi-Arabien vor
-
Indischer Oppositionsführer Gandhi nach Festnahme bei Protesten wieder auf freiem Fuß
-
Kulturstaatsminister Weimer will nur eine Legislaturperiode in Amt bleiben
-
AfD scheitert mit Organklage gegen frühere 2G+-Regelung in Bundestag
-
Spahn-Nachfolge: Fraktionsvorstand hält digitale Sitzung mit Merz und Söder ab
-
Neue Startup-Strategie der Bundesregierung mit Fokus auf Militär-Technologie
-
Moderator Thomas Gottschalk ist nach Krebserkrankung vorsichtig optimistisch
-
Zahl von Habilitationen in Deutschland 2025 leicht gestiegen
-
Möglicherweise Hautstück von ausgebüxter Würgeschlange in Hessen entdeckt
-
Hinweis auf geplanten Gefangenenaufstand: Durchsuchung in JVA Siegburg
-
Kretschmer kritisiert Brandmauer zu AfD: "Müssen mit jedem reden"
-
Wirtschaftsministerin Reiche: Keine Maßnahmen gegen hohe Spritpreise geplant
-
Mehr Autos pro Einwohner: Pkw-Dichte in Deutschland nimmt weiter zu
-
Nach Geisterfahrer-Unfall in Hessen: Zwölfjährige stirbt an Verletzungen
-
HSV holt Stürmer Daka
-
Rückkehr nach Miami? Link zu James-PK stiftet Verwirrung
-
Neue US-Zölle gegen Brasilien in Kraft - Brasília will verhandeln
-
Verheerender Waldbrand im Süden Frankreichs unter Kontrolle
-
78-Jähriger tot in Dortmunder Wohnhaus entdeckt - Verdächtiger festgenommen
-
Bürgermeister: New York kann Israels Regierungschef Netanjahu nicht festnehmen
-
"Typen fehlen": Podolski kritisiert Mentalität der DFB-Elf
-
Radsport: Dopingtests am Tour-Ruhetag
-
Studie: Investitionen in deutsche Startups im ersten Halbjahr weiter gestiegen
-
Yamals Boxershort sorgt in Deutschland für Ausnahmezustand
-
Mexikos Torwart-Ikone Ochoa beendet Fußballkarriere
-
Mehrheit der Rentnerinnen erhält gesetzliche Altersbezüge unter Armutsgrenze
-
Iran-Krieg: Hegseth schätzt Kosten auf 37,5 Milliarden Dollar - USA greifen erneut an
-
Bayern-Jungstar Bischof: "Will nächsten Schritt machen"
-
"Schade, ihn zu verlieren": Evenepoel hadert mit Lipowitz-Aus
-
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze: BSW wird "gemeinsame Sache" mit AfD machen
-
Hegseth schätzt bisherige Kosten des Iran-Krieges auf 37,5 Milliarden Dollar
-
Regierung will Beauftragten für Opfer von Terrorakten
-
Steinmeier bei Gedenken zu zehntem Jahrestag von OEZ-Attentat in München
-
Polizeistation in Hitlers Geburtshaus in Braunau wird eröffnet
-
SPD-Generalsekretär Klüssendorf bringt zusätzliche Schuldenaufnahme ins Spiel
-
US-Armee meldet "elfte Nacht in Folge" Angriffe auf den Iran
-
Hunderte Menschen fliehen vor neuem Waldbrand in Südfrankreich
-
KI-Kompetenz wird zur Pflicht: Neue Anforderungen im digitalen Arbeitsmarkt
-
Trump will in zwei Jahren Generika-Medikamente mit 100 Prozent Zoll belegen
-
Marokko fordert Aufklärung nach Tod von Staatsbürger bei Polizeieinsatz in Italien
-
Drogenbeauftragter Streeck begrüßt Alkoholverbot an Bahnhöfen
-
Nach tagelangen Protesten: Selenskyj entlässt Armeechef Syrsky
-
Mit Neundarter: Littler im Viertelfinale des World Matchplay
Wachsende Kritik an Johnson wegen "Trump-artigen" Angriffs auf Oppositionsführer
Nach seiner jüngsten Attacke auf Oppositionsführer Keir Starmer wächst der Druck auf den britischen Premierminister Boris Johnson, sich öffentlich zu entschuldigen. Abgeordnete warfen Johnson am Dienstag einen "Trump-artigen" Politikstil vor.
Johnson hatte Starmer vergangene Woche im Parlament vorgeworfen, er habe es als Leiter der Staatsanwaltschaft von 2008 bis 2013 persönlich versäumt, den Sexualstraftäter Jimmy Savile strafrechtlich zu verfolgen. Starmer war damals allerdings gar nicht mit dem Fall befasst und hatte sich im Namen der Strafverfolgungsbehörde für Versäumnisse im Umgang mit Savile entschuldigt.
Johnson stellte seine Bemerkung vor dem Parlament später klar, lehnt aber eine Entschuldigung ab. Am Montag wurde Starmer dann vor dem Parlamentsgebäude von dutzenden Demonstranten bedrängt und beschimpft, einer der Protestierenden warf ihm vor, er habe "Pädophile beschützt".
Nach dem Vorfall forderten erneut mehrere Abgeordnete eine Entschuldigung Johnsons bei Starmer. Diese Forderungen kamen auch aus den Reihen der konservativen Tories, also Johnsons eigener Partei. "Premierminister - entschuldigen Sie sich bitte", verlangte der Tory-Abgeordnete Tobias Ellwood im Onlinedienst Twitter. "Lasst uns nicht in diesen Trump-artigen Politikstil abdriften. Wir sind besser als das", schrieb Ellwood unter Bezug auf den früheren US-Präsidenten Donald Trump.
Die Grünen-Abgeordnete Caroline Lucas kritisierte Johnsons Angriff auf Starmer als "absolut schändlich", er wirke wie aus dem "Trump-Drehbuch" entnommen: "Worte haben Folgen - das haben wir gestern Abend auf den Straßen von Westminster gesehen". Johnson "vergiftet unsere Politik und muss sich entschuldigen oder gehen", schrieb sie.
Johnson selbst hatte den Angriff der Demonstranten auf Starmer am Montag via Twitter als "beschämend" verurteilt. Alle Formen der Belästigung "unserer gewählten Vertreter" seien "völlig inakzeptabel". Johnsons Sprecher sagte vor Reportern, der Premier werde sich nicht bei Starmer entschuldigen und versuche "immer richtig mit Leuten umzugehen".
Unterhaus-Präsident Lindsay Hoyle betonte im Parlament, Worte blieben nicht ohne Folgen. Johnsons Angriff auf Starmer sei "unangemessen" gewesen und könne "Meinungen anheizen".
Johnsons Angriff auf Starmer hatte vergangene Woche bereits zum Rücktritt seiner langjährigen Vertrauten Munira Mirza geführt. Die bisherige Leiterin der Politikabteilung in der Downing Street war am Donnerstag überraschend zurückgetreten und hatte Johnsons "infamen" Angriff auf Starmer als Grund genannt.
Johnson war in den vergangenen Wochen wegen der "Partygate"-Affäre um alkoholgeschwängerte Feiern am Regierungssitz trotz Corona-Lockdowns unter immensen Druck geraten. Mindestens 13 Tory-Abgeordnete gaben ihr mangelndes Vertrauen in den Premierminister bereits schriftlich zu Protokoll. Wenn mindestens 15 Prozent der konservativen Abgeordneten derartige Schreiben einreichen, steht eine Entscheidung über die künftige Parteiführung an.
C.Meier--BTB