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Vermittlerländer kritisieren neue israelische Angriffe im Gazastreifen
Die Gaza-Vermittlerländer Katar, Ägypten und Türkei haben die neuen israelischen Angriffe im Gazastreifen verurteilt, bei denen nach palästinensischen Angaben mehr als 20 Menschen getötet wurden. Das israelische Vorgehen stelle einen "eklatanten Verstoß gegen das internationale Recht und das humanitäre Völkerrecht" dar, hieß es am späten Montagabend in einer gemeinsamen Erklärung der drei Länder, die in dem Konflikt zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas als Vermittler fungieren.
Vor allem kritisierten Katar, Ägypten und die Türkei "gezielte Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und Infrastruktur sowie die Opfer unter der Zivilbevölkerung, darunter Frauen und Kinder".
Bei israelischen Angriffen auf den Gazastreifen waren kurz zuvor nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Zivilschutzes zwei Menschen getötet worden. Bei der Attacke auf ein Auto im Westen der Stadt Gaza seien am Montagabend zudem mehrere Menschen verletzt worden. Die israelische Armee sprach von einem Angriff auf "Terroristen". Zuvor waren am Sonntag bei israelischen Angriffen im Gazastreifen laut Zivilschutz bereits 19 Menschen getötet worden, darunter Frauen und Kinder.
jes
T.Suter--VB