-
Explosionen in Militärgebäude in Bolivien: Drei Tote und mehr als 80 Verletzte
-
CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze gibt seine Stimme in Magdeburg ab
-
Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat Siegmund gibt Stimme in Tangermünde ab
-
Kroatien: Zehntausende gehen wegen illegaler Giftmülldeponie auf die Straße
-
Vulkanausbruch führt in Indonesien zu schweren Störungen des Flugverkehrs
-
Gedenkort nach CSD-Anschlag: Baum in Berliner Tiergarten herausgerissen
-
Tausende pilgern an Freddie Mercurys 80. Geburtstag nach Montreux
-
Pfefferspray in niedersächsischer Disko versprüht - Sechs Verletzte
-
Wahllokale geöffnet: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt begonnen
-
Nach Landgang in Thailand: US-Flugzeugträger "Abraham Lincoln" wieder auf See
-
Trotz Schläger-Wurf: Zverev im Achtelfinale der US Open
-
US-Gesandte und Putin erörtern in Moskau "konkrete Pläne" zur Beendigung des Krieges
-
Jovic gewinnt Duell der Toptalente - Osaka nun gegen Rybakina
-
"Deutschland kann Raumfahrt": Rakete von bayerischem Unternehmen erreicht Orbit
-
Von der Leyen reist nach Grönland
-
Wählerinnen und Wähler stimmen in Sachsen-Anhalt über neuen Landtag ab
-
Weißes Haus: US-Gesandte und Putin erörterten "konkrete Pläne" zur Beendigung des Kriegs
-
"Deutschland kann Raumfahrt": Trägerrakete Spectrum hat Orbit erreicht
-
Wirtschaftsweise: AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt würde Fachkräfte abschrecken
-
Özdemir fordert "Hochdruck" beim Schutz sicherheitsrelevanter Infrastruktur
-
Revolutionsgarden: Iran nimmt nach US-Angriff Tanker in Hormus-Meerenge ins Visier
-
Nach Drohnenvorfall: Innenministerium plant Schutzschirm gegen russische Sabotage
-
Putin führt Gespräche mit US-Gesandten über Ukraine
-
Putin empfängt US-Gesandte zu Gesprächen über Ukraine-Krieg
-
Bei Musiala-Comeback: Bayern patzt auf Schalke
-
Russisches Fernsehen: Putin empfängt US-Gesandte zu Gesprächen über Ukraine-Krieg
-
Knoten platzt gegen Japan - wieder alles drin für DBB-Frauen
-
Mit Moral und Glück: BVB siegt nach Comeback
-
Vuelta: Brenner gewinnt schwere Bergetappe - Mas weiter vorne
-
Vor der Wahl: Tausende Menschen feiern Demokratiefest in Magdeburg
-
DFB-Pokal: Bayern empfangen Magdeburg
-
Zehn Tage nach Sturzflut in Nepal weckt Bergung von zwei Überlebenden neue Hoffnung
-
"Einer der prägenden Charakterdarsteller": Michael Mendl gestorben
-
Füllkrug trifft: Werder ringt Leipzig nieder
-
Elversberg setzt Traumstart fort - Wagner sieht Gelb-Rot
-
US-Militär: Drei iranische Öltanker der iranischen Revolutionsgarden zerstört
-
Entscheidendes Eigentor: BVB siegt nach Comeback
-
Bis September rund 52.500 Anträge für E-Auto-Prämie bewilligt
-
Sensation in Monza: Gasly holt die Pole-Position
-
Vor der Wahl: Mehrere tausend Teilnehmer feiern Demokratiefest in Magdeburg
-
Ungarn will wehrpflichtigen Ukrainern weiter Schutz gewähren
-
Zwölf Sprengstoffvorrichtungen in Sachsen gefunden - Polizei prüft Verbindung
-
Trump-Gesandte mit Vorschlag zu Beendigung des Ukraine-Kriegs in Moskau eingetroffen
-
Infekt: Peterson fehlt DBB-Frauen gegen Japan
-
Nach 3:0-Führung: Wolfsburg verschenkt Heimsieg
-
Nürnberg gibt erstmals Punkte ab
-
Mehrere tausend Teilnehmer versammeln sich zu Demokratiefestival in Magdeburg
-
Nach Sturzflut in Nepal: Rettung von zwei weiteren Überlebenden weckt neue Hoffnung
-
Russell in Monza vor Hamilton - Antonelli Vierter
-
Rechtsstreit um Briefwahl in den USA geht in weitere Runde
Libanesische Armee stationiert Truppen in weiterer "Pilotzone" - Präsident Aoun in Washington
Die libanesische Armee hat nach eigenen Angaben damit begonnen, Soldaten in einer weiteren von drei mit Israel vereinbarten "Pilotzonen" im Süden des Libanon zu stationieren. Einheiten der libanesischen Armee hätten "heute Morgen mit dem Einsatz in Sautar al-Gharbija" in der Region Nabatijeh begonnen, erklärte die libanesische Armee am Dienstag. Der libanesische Präsident Joseph Aoun hielt sich derweil zu einem Besuch in Washington auf, wo er am Dienstag US-Präsident Donald Trump treffen wollte.
Libanesische Medien zeigten Armeefahrzeuge, die in das von der Armee genannte Dorf einfuhren. An einigen Fahrzeugen wehte die Fahne des Libanon. In den beiden anderen Pilotzonen ist die libanesische Armee bereits präsent.
Nach US-Angaben hatte die libanesische Armee am Montag damit begonnen, die Kontrolle über drei Dörfer im Süden des Landes von den israelischen Streitkräften zu übernehmen. Der Schritt sei "direktes Ergebnis" der Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel, erklärte das US-Außenministerium. Demnach handelte es sich um die Ortschaften Froun, Srifa und Sautar al-Gharbiya.
Ende Juni hatten sich Israel und der Libanon unter Vermittlung der USA auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein endgültiges Friedensabkommen zwischen den beiden Nachbarländern ebnen soll. Teil der Vereinbarung ist ein schrittweiser Rückzug der israelischen Armee aus dem Süden des Libanon, wo die pro-iranische Hisbollah-Miliz aktiv ist.
Demnach sollen die libanesischen Streitkräfte zunächst die Kontrolle in mehreren "Pilotzonen" von der israelischen Armee übernehmen. Damit soll getestet werden, ob es der regulären Armee gelingt, die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz zu entwaffnen und aus den Gebieten zu verdrängen. Nach der jüngsten Verhandlungsrunde in Rom hatten sich Israel und der Libanon nach US-Angaben auf die Struktur und die Leitlinien für die Umsetzung der sogenannten Pilotzonen geeinigt.
Die vom Iran finanzierte Hisbollah hatte den Libanon in den von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Iran-Krieg hineingezogen, indem sie kurz nach Kriegsbeginn Raketen auf Israel abfeuerte. Israel reagierte darauf mit Angriffen und einer Bodenoffensive. Derzeit gilt eine brüchige Waffenruhe.
Am Dienstag wollte US-Präsident Donald Trump Libanons Staatschef Joseph Aoun im Weißen Haus empfangen. Beirut steht verstärkt unter Druck, die Hisbollah zu entwaffnen - was Israel zur zentralen Bedingung für seinen Rückzug aus dem Süden des Libanon macht.
Aoun hatte die Hisbollah scharf dafür kritisiert, sein Land in den Iran-Krieg hineingezogen zu haben. Er hofft nun, dass Trump weiteren Druck auf Israel hinsichtlich eines Rückzugs aus dem Süden des Libanon ausüben wird. Israel hatte bekräftigt, dass die Armee in einer "Sicherheitszone" stationiert bleibe, die zehn Kilometer in den Libanon hineinreicht.
Am Sonntag war Aoun bereits mit US-Außenminister Marco Rubio zusammengekommen. Dabei hatte Rubio der libanesischen Regierung für ihre "entschlossenen Anstrengungen" auf dem Weg zu einem dauerhaften Friedensabkommen mit Israel und zur Entwaffnung der Hisbollah gewürdigt. "Solange dieses Problem besteht, wird der Libanon niemals wirklich Frieden finden", sagte Rubio nach einem Treffen mit Aoun.
Die Hisbollah-Miliz lehnt sowohl ihre Entwaffnung als auch jegliche Gespräche mit Israel vehement ab. Auch dem Iran sind die direkten Gespräche ein Dorn im Auge. Israel und der Libanon befinden sich formell seit 1948 im Kriegszustand.
O.Schlaepfer--VB