-
Dritter Titel rückt näher: Sabalenka nach Krimi im Halbfinale
-
Experten fordern Änderungen an Social Media statt Verbot
-
Bürgermeister: New York verheimlichte nach 9/11-Anschlägen giftige Luft
-
Zwölf Länder des Westens wollen Handel mit israelischen Siedlungen sanktionieren
-
Baerbock übergibt Vorsitz der UN-Generalversammlung an Nachfolger aus Bangladesch
-
Minister bei Mladic-Beerdigung: Bosnien weist zwei serbische Diplomaten aus
-
Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuserprozess hat in Paris begonnen
-
Vuelta: Brennan feiert vierten Etappensieg
-
USA verschärfen Sanktionen gegen iranische Fluggesellschaften
-
Kreml: Putin und Trump führten "äußerst offenes" Telefonat
-
Nach Wahldebakel: Ministerpräsident Schulze neuer CDU-Fraktionschef in Sachsen-Anhalt
-
Ballon d'Or: Kane, Olise, Diaz und Upamecano unter Top 30
-
Aktivisten: Mehr als tausend Opfer durch Streubomben im vergangenen Jahr
-
Sachsen-Anhalt: Wagenknecht für Gespräche mit AfD - aber gegen Koalition
-
Pistorius: Deutschland baut Unterstützung ukrainischer Luftverteidigung weiter aus
-
Zwölf Länder wollen Handel mit Israels Siedlungen im Westjordanland sanktionieren
-
Nicaragua im Gaza-Prozess. Deutschland verstößt gegen das Völkerrecht
-
Feuerzeughersteller BIC will mit Kiffern in den USA Geschäft beleben
-
Sicherheitsbehörden wappnen sich gegen AfD-Regierung - Notz beklagt Versäumnisse
-
Freundin mit Feuerlöscher erschlagen: Psychiatrie für Mann in Hessen
-
"Kritischer Zustand": Heldt kritisiert Transfer-Politik
-
Hackerangriff in Berlin: Laut Senat keine militärischen Daten betroffen
-
Sachsen-Anhalt: Grüne offen für BSW-Vorschlag zu unabhängigem Ministerpräsidenten
-
Sexualisiertes Fehlverhalten in der Bundeswehr: Generalinspekteur alarmiert
-
Sturzflut in Nepal: Berge waren vor Gletscherabbruch außergewöhnlich warm
-
Prozess gegen mutmaßliches früheres IS-Mitglied in München begonnen
-
Westjordanland: Zwölf Länder wollen Handel mit Israels Siedlungen sanktionieren
-
"Julius Hirsch Preis": Gewinner in "herausfordernden Zeiten"
-
Schneider: Klimawandel zeigt zuvor nie erlebte Konsequenzen
-
Negativrekorde für Deutschland in Pisa-Studie - Rufe nach mehr Chancengerechtigkeit
-
"Brandgefährlich": Von Notz wirft Verfassungsschutz Versäumnis bei Schutz vor AfD vor
-
Menschenrechtsgericht lehnt Familiennachzug für 13 Kinder aus drei Ehen ab
-
"Maximal unglücklich": Gladbach wochenlang ohne Kühn
-
Schwerste Angriffe seit Jahren: Mehr als 70 Verletzte bei Huthi-Attacken in Saudi-Arabien
-
Erster Schultag von Prinz George in britischer Eliteschule Eton College
-
Privat- und Güterbahnen stellen DB-Infrastrukturtochter vernichtendes Urteil aus
-
Rad-Profi Zimmermann wechselt 2027 zu Lidl-Trek
-
Israelisches Gericht weist Eilantrag gegen Siedlungsprojekt E1 im Westjordanland zurück
-
Sabotageversuche an Stromnetz: 48-jähriger Verdächtiger in Nordrhein-Westfalen gefasst
-
Goethe-Institute in Russland müssen bis Sonntag Arbeit einstellen
-
"Dampfkochtopf" Ceuta: Präsident bittet EU um Hilfe bei Bewältigung der Migrationskrise
-
"Dampfkochtop" Ceuta: Präsident bittet EU um Hilfe bei Bewältigung der Migrationskrise
-
NRW-Ministerpräsident Wüst fordert Bund-Länder-AG zur Prüfung der AfD
-
Jugendlicher in Berlin homophob beleidigt und verletzt
-
48-jähriger Verdächtiger nach Sabotageversuchen an Stromversorgung festgenommen
-
Papstreise nach Frankreich: Eine Million Menschen in Paris erwartet
-
Neue Angriffe auf Kiew nach Ende von Feuerpause - Selenskyj hofft auf baldige Verhandlungen
-
Netanjahu wegen Berichts über Warnung vor Angriff vom 7. Oktober 2023 unter Druck
-
Erdnussbutter-Kunstwerk in den Niederlanden: 48 Fußabdrücke und ein "Schleck-Vorfall"
-
Illegaler Handel: 165 Schusswaffen bei Razzien in Köln und Wuppertal beschlagnahmt
Zahl der Petitionen an den Bundestag um ein Drittel gestiegen
Im vergangenen Jahr haben sich wieder deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger mit einer Petition an den Bundestag gewandt. Wie die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Hülya Düber (CSU), am Mittwoch in Berlin sagte, wurden 2025 bei dem Gremium 12.399 Petitionen eingereicht. Dies waren demnach 34 Prozent mehr als im Jahr 2024, als 9260 Petitionen eingingen.
Die meisten Eingaben gab es zum Bereich des Bundesinnenministeriums (1606 Zuschriften). Es folgten das Arbeits- und Sozialministerium (1581 Zuschriften) und das Justizministerium (1571 Zuschriften). Die größte Steigerung in absoluten Zahlen gab es beim Auswärtigen Amt: mit 969 Eingaben wurde hier fast eine Verdoppelung verzeichnet. Düber zufolge ging es hierbei vor allem um Visa-Verfahren, internationale Konflikte und humanitäre Fragen.
In mehr als zwei Drittel der Fälle (69 Prozent) ging es nicht etwa um Vorschläge zu Gesetzgebungsverfahren, sondern Anliegen einzelner Bürgerinnen und Bürger, die den Ausschuss um Unterstützung baten (8586 Fälle). Grund war etwa, dass die Betroffenen Schwierigkeiten mit Behördenentscheidungen hatten. Teilweise brachte die Befassung des Peitionsausschusses die zuständigen Stellen dazu, den Sachverhalt nochmals genauer zu prüfen.
An den Petitionsausschuss können sich alle Bürgerinnen und Bürger wenden. Die deutsche Staatsbürgerschaft ist keine Voraussetzung. Der Ausschuss prüft Eingaben und empfiehlt dann, ob die Bundesregierung in der Frage nochmals aktiv werden sollte.
Erreichen Petitionen die Zahl von 30.000 Mitunterzeichnungen, debattiert der Petitionsausschuss diese öffentlich unter Anwesenheit der Bundesregierung. Dies war im vergangenen Jahr bei acht Petitionen der Fall. Dabei ging es unter anderem um die Tarifstruktur der Musik-Verwertungsgesellschaft Gema, die Stärkung der hausärztlichen Versorgung sowie ein Mindestalter von 16 Jahren für die Nutzung von Social Media.
In den vergangenen Jahren waren noch Rückgänge bei der Zahl von Petitionen verzeichnet worden. Ein Grund waren nach Einschätzungen aus dem Ausschuss auch private Kampagnen-Plattformen, bei denen Petitionen gestartet werden können.
Solche Kampagnen erzeugten zwar eine gewisse Aufmerksamkeit, sagte Düber, aber im Gegensatz zu Eingaben beim Petitionsausschuss "passiert nichts". Die SPD-Vertreterin Daniela Rump betonte dazu: "Nur eine Petition, die im Deutschen Bundestag eingereicht wird, kann dazu führen, dass Gesetze verändert werden und dass sich die Politik in eine andere Richtung bewegt."
Der Petitionsausschuss will sein Angebot nun auch moderner und transparenter machen. Anfang 2027 soll dazu unter anderem eine überarbeitete zur Einreichung und Weiterverfolgung von Petitionen an den Start gehen.
C.Bruderer--VB