-
"Peinlich": Auftritt von Audi-Chef Döllner in den USA schlägt weiter hohe Wellen
-
Steinmeier-Nachfolge: Unterstützung für Aigner aus Ländern - CDU wartet ab
-
Merz zu mehrtägiger Asienreise gestartet - Steinmeier reist parallel nach China
-
Regierungsbildung in Schweden erneut gescheitert
-
Geplante Jugendproteste: Innenpolitiker warnen vor Gewalt und Unterwanderung
-
DDR-Größe Weber im Alter von 61 Jahren verstorben
-
Russland will Angriffe trotz Gesprächen mit USA und Ukraine fortsetzen
-
Verzicht auf nicht zwingende Standards: Gesetzentwurf für einfacheres Bauen steht
-
Kreuzfahrt nach Kollision in Bremerhaven abgesagt - Sturmflutwarnung für Nordseeküste
-
Mutmaßlicher IS-Anhänger am Frankfurter Flughafen festgenommen
-
Stauprognose: Am Halloween-Wochenende ist mit vollen Autobahnen zu rechnen
-
Ifo-Institut: Stimmung in Firmen hellt sich weiter zum sechsten Mal in Folge auf
-
Debatte um Stromsteuersenkung: Rehlinger wirft Merz leere Versprechungen vor
-
DAK-Umfrage: Jeder fünfte Jugendliche inhaliert Einweg-E-Zigaretten
-
IG-Metall-Chefin: Auftritt von Audi-Chef in den USA "politisch inakzeptabel"
-
EU-Fischereiverbote: Rainer pocht auf Ausnahme für deutsche Ostsee-Fischer
-
Ifo-Institut: Stimmung in deutschen Unternehmen verbessert sich erneut
-
Tresoldi mit nächstem Dreierpack: "Immer etwas Besonderes"
-
Verzicht auf nicht zwingende Standards: Gesetzentwurf für einfacheres Bauen vorgelegt
-
Nach Kollision in Bremerhaven: Kreuzfahrt für rund 2400 Passagiere abgesagt
-
Berlin: Eralp hält Bundesgesetz zu Vergesellschaftungen für verfassungswidrig
-
Japans Ex-Regierungschef Fukuda im Alter von 90 Jahren gestorben
-
Bestatterinnen fordern offeneren Umgang mit Tod und Trauer
-
Investitionsschutzgesetz: SPD-Innenpolitiker zweifelt an Verfassungsmäßigkeit
-
Düsseldorf installiert 18 Vielfalts-Ampelpärchen
-
Königin Letizia stürzt auf Fischerboot und bleibt unverletzt
-
Doppelpacker Mbappé: "Der Star war die Mannschaft"
-
Orkantief Manja verursacht zahlreiche Feuerwehreinsätze
-
NHL: Minnesota mit Sturm weiter auf Erfolgskurs
-
Venezuela: Oppositionspolitikerin Machado nach fast einem Jahr Exil heimgekehrt
-
Zwei Schwerverletzte bei Frontalunfall in Wachtberg
-
Wagner-Show bei Magic-Sieg: "Riesig für uns"
-
NFL: Bitterer Abend für Mahomes und die Chiefs
-
Käerjeng setzt sich nach der Pause gegen Standard ab
-
Paralympic Day macht rund 20 Sportarten erlebbar
-
NBA: Besondere Wagner-Show bei Magic-Sieg
-
Luxemburgs Handballerinnen scheitern nach deutlicher Heimniederlage
-
Chor Casino und Qwain präsentieren Swing Stories
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Austin
-
Dauerkritik ist Wirtz "komplett egal"
-
Schindler nach EM-Coup stolz: "Wirklich glücklich"
-
Bayern erleichtert nach harter Woche: "Sieg ist für Vinnie"
-
Carrick vor dem Aus: "Wir müssen abwarten, was passiert"
-
Halfway Home spielt im Dezember im Dörphus Hörsten
-
Drei Leichtverletzte bei Zusammenstoß auf der B75
-
Ölspur führt Polizei zu mutmaßlichem Unfallfahrer
-
Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown
-
EU-Agrarminister beraten über Fördergelder und Ostseefischerei
-
Minister Schneider schaltet sich in Verhandlungen bei UN-Biodiversitätskonferenz ein
-
Merz bricht zu mehrtägiger Asienreise auf
Verfassungsschutz registriert mehr Extremisten in Berlin
In Berlin gibt es dem Landesverfassungsschutz zufolge mehr Extremisten. Sowohl in der rechten als auch in der linken und der islamistischen Szene wurde ein Anstieg des sogenannten Personenpotenzials registriert, wie aus dem am Dienstag von Innensenatorin Iris Spranger (SPD) vorgestellten Verfassungsschutzbericht hervorgeht. Gleiches gilt für den sogenannten auslandsbezogenenen Extremismus, zu dem unter anderem israelfeindliche Akteure gezählt werden.
Am stärksten war dem Bericht zufolge der Zuwachs in der islamistischen Szene. Dieser wurden 2025 insgesamt 2590 Menschen zugerechnet, das waren 150 mehr als im Jahr zuvor. Zurückzuführen ist dies laut Verfassungsschutz vor allem darauf, dass sich salafistische Inhalte internationaler Organisationen und Prediger schneller und direkter verbreiteten. Soziale Medien hätten sich hier als "Radikalisierungstreiber" entwickelt, hieß es.
Auch die Zahl der Anhänger der linksextremen Szene stieg dem Bericht zufolge um 150 Menschen auf 3950 an. In "klandestin agierenden Gruppen" propagierten und verübten sie Gewalt gegen staatliche Einrichtungen, Unternehmen und Einrichtungen der kritischen Infrastruktur, hieß es in dem Bericht.
Der gravierendste Anschlag sei jener vom 9. September 2025 im Stadtteil Johannisthal gewesen, der einen tagelangen Stromausfall zur Folge hatte. "Vor allem die Anschläge auf unsere Energieinfrastruktur haben gezeigt, wie schnell und hart wir alle von der Gewalt, die von Extremistinnen und Extremisten ausgeht, betroffen sein können", erklärte Spranger.
Der rechtsextremen Szene rechnete der Verfassungsschutz im vergangenen Jahr 1480 Menschen zu, das waren 30 mehr als 2024. Ursächlich dafür sei das Entstehen einer neuen rechtsextremistischen Jugendkultur, die der Berliner Verfassungsschutz unter der Bezeichnung "gewaltorientierte rechtsextremistische Netzkulturen" im Bericht aufführt.
Vor allem die Aktivitäten dieser Szene seien dafür verantwortlich, dass die rechtsextremistische Szene spürbar aggressiver aufgetreten sei. Zu weiteren zentralen Akteueren zählten die Partei Der III. Weg und ihre Jugendorganisation Nationalrevolutionäre Jugend, die Partei Die Heimat und die Neue Rechte.
Der sogenannte auslandsbezogene Extremismus wuchs dem Bericht zufolge um 20 Menschen auf 1700 an. Auch wenn ein Großteil davon wie in den vergangenen Jahren der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zugerechnet wurde, prägten laut Bericht vor allem israelfeindliche und antisemitische Akteure die Szene.
Diese verbreiteten israelfeindliche Propaganda und waren für eine Vielzahl von Veranstaltungen verantwortlich, auf denen das Existenzrecht Israels negiert und der Terror der Hamas gefeiert wurde. Zu den wichtigsten Akteuren dieser Szene zählten laut Verfassungsschutz das Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee, BDS Berlin und die Gruppierung Young Struggle.
L.Stucki--VB