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Ex-US-Präsident Obama verurteilt Schüsse am Rande von Dinner mit Trump
Der frühere US-Präsident Barack Obama hat die Schüsse am Rande einer Gala-Veranstaltung mit US-Präsident Donald Trump verurteilt. "Auch wenn wir die Details des Motivs hinter den Schüssen beim gestrigen Dinner der White-House-Korrespondenten noch nicht kennen, liegt es in der Verantwortung von uns allen, die Vorstellung zurückzuweisen, dass Gewalt irgendeinen Platz in unserer Demokratie hat", erklärte Obama am Sonntag (Ortszeit) im Onlinedienst X.
Der Politiker der Demokraten lobte zugleich die Sicherheitskräfte, die umgehend eingeschritten waren, um Trump und die Gäste der Gala zu schützen.
Der Vorfall hatte sich am Samstagabend im Hilton-Hotel in Washington ereignet, wo das traditionelle Korrespondenten-Dinner stattfand. Während Trump, seine Frau Melania und mehrere Regierungsmitglieder sowie hunderte weitere Gäste im Ballsaal saßen, fielen an einer Sicherheitskontrolle ein Stockwerk über dem Veranstaltungsort Schüsse.
Ein Beamter des Secret Service wurde bei einem kurzen Schusswechsel von einer Kugel an seiner Schutzweste getroffen, der Täter wurde von Sicherheitsleuten überwältigt und festgenommen. Im Veranstaltungssaal wurde niemand verletzt.
In einer rasch anberaumten nächtlichen Pressekonferenz bezeichnete Trump den Festgenommenen als "Möchtegern-Mörder", der es auf ihn "abgesehen" habe. Justizminister Todd Blanche erklärte, "sehr vorläufige" Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass der Verdächtige "Mitglieder der Regierung" angreifen wollte. Der mutmaßliche Schütze soll am Montag einem Bundesrichter vorgeführt werden.
Trump war im Juli 2024 während des Wahlkampfes für seine zweite Amtszeit knapp einem Attentat entgangen, die Kugel des Attentäters streifte ihn am Ohr.
H.Kuenzler--VB