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Energiekrise durch Iran-Krieg: Bundestagsvize Nouripour besucht Saudi-Arabien und Emirate
Angesichts der Energiekrise infolge des Iran-Kriegs ist Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) zu einer Reise nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate aufgebrochen. Nouripour sei in der saudiarabischen Hauptstadt Riad eingetroffen, teilte sein Büro am Sonntag mit. Auf seiner Reise wolle er sich "über die Lage in der Region und insbesondere über die Sicherheit der Golfstaaten und die Auswirkungen auf den weltweiten Öl- und Energiemarkt informieren".
Laut der Mitteilung soll auch der Stand der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA Thema bei Nouripours Gesprächen sein. In Riad steht demnach ein Treffen des iranischstämmigen Grünen-Politikers mit dem saudiarabischen Außenminister Adel Al-Dschubeir auf dem Programm.
Außerdem treffe Nouripour den jemenitischen Präsidenten Raschad al-Alimi, der sich derzeit in Riad aufhalte, erklärte sein Büro. Daneben seien zivilgesellschaftliche Gespräche in Saudi-Arabien vorgesehen.
In Abu Dhabi soll den Angaben zufolge dann ein Austausch mit dem Industrieminister und Sonderbeauftragten für die Beziehungen zu Deutschland, Sultan Ahmed Al-Dschaber, sowie mit dem Sprecher des Föderalen Nationalrates, Sakr Ghobasch folgen. Außerdem werde Nouripour voraussichtlich von dem Präsidenten-Berater Abdulchalek Abdulla empfangen.
Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Luftangriffen der USA und Israels begonnen. Der Iran reagierte mit Angriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Der Konflikt hat die Öl- und Benzinpreise auch hierzulande in die Höhe schnellen lassen. Derzeit gilt zwar eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, ob erneut Gespräche der beiden Länder über eine Beendigung des Konflikts zustande kommen, ist jedoch ungewiss.
A.Ruegg--VB