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Nicaraguas Präsident Ortega nennt Trump "geistig verwirrt"
Der nicaraguanische Staatschef Daniel Ortega hat US-Präsident Donald Trump wegen des Iran-Kriegs vorgeworfen, "geistig verwirrt" zu sein. "Ein Krieg, der so geführt wird, wie es der US-Präsident derzeit tut, ist typisch für jemanden, der den Verstand verloren hat und denkt, er könne alles tun, was er will - jede Art von Grausamkeit", sagte Ortega während einer Veranstaltung in der Hauptstadt Managua am Montag (Ortszeit).
Bei Trump gebe es "ein Problem geistiger Instabilität", führte Ortega weiter aus. "Wie wir hier sagen: Er hat seinen Verstand verloren." Ortega kritisierte Trump auch für ein unlängst auf dessen Plattform Truth Social gepostes Bild, das den US-Präsidenten als Jesus darstellt, der einen Kranken heilt. "Wie viele hat er tatsächlich geheilt?!", fragte Ortega. "Die Menschen werden ihn zur Rechenschaft ziehen und herausfinden, wie viele er getötet hat."
Der 80-jährige frühere Guerilla Ortega kam 2007 in Nicaragua an die Macht und regiert das Land zunehmend autoritär. Washington wirft ihm vor, die Opposition zu unterdrücken und das Land ganz auf sich zugeschnitten zu haben. Bislang hatte sich Ortega zum Iran-Krieg eher zurückhaltend geäußert.
E.Burkhard--VB