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Pakistans Regierungschef und Armeechef beenden Vermittlungsbesuche im Iran-Krieg
Der im Iran-Krieg als Vermittler auftretende pakistanische Regierungschef Shebaz Sharif hat einen mehrtägigen Besuch in ebenfalls um Vermittlung bemühten Staaten der Region beendet. Nach Besuchen in Saudi-Arabien und Katar verlasse er nun die türkische Stadt Antalya "mit schönen Erinnerungen" sowie der "erneuerten Verpflichtung", die "enge Zusammenarbeit" zwischen den Ländern "fortzusetzen, um den Dialog und die Diplomatie im Interesse eines dauerhaften Friedens und einer dauerhaften Stabilität in der Region voranzubringen", erklärte Sharif am Samstag in Onlinediensten.
Sharif hatte in der ersten US-iranischen Gesprächsrunde über ein Ende des Iran-Kriegs eine Schlüsselrolle gespielt. Nach einem Besuch in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad war Sharif nach Angaben seines Büros zu Gesprächen über "Pakistans laufende Bemühungen um regionalen und globalen Frieden" in Doha mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, sowie in der Türkei mit Staatschef Recep Tayyip Erdogan zusammengekommen. Zudem nahm er an einem diplomatischen Forum in Antalya teil. Wie Pakistan sind Saudi-Arabien, Katar und die Türkei um Vermittlung im Iran-Krieg bemüht.
Auch Pakistans einflussreicher Armeechef Asim Munir beendete seinen mehrtägigen Vermittlungsbesuch in Teheran. Munir habe während seines Besuchs in der iranischen Hauptstadt mehrere hochrangige iranische Führungspersonen getroffen, erklärte die Armee am Samstag. Dies unterstreiche Pakistans "unerschütterliche Entschlossenheit, eine Verhandlungslösung zu ermöglichen".
Am Mittwoch war die von Armeechef Munir angeführte pakistanische Delegation in Teheran angekommen und wurde vom iranischen Außenminister Abbas Araghtschi empfangen. Am Donnerstag kam Munir laut Berichten des iranischen Staatsfernsehens mit dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf in Teheran zusammen.
Die USA und der Iran hatten sich vor rund einer Woche auf eine zweiwöchige Feuerpause verständigt. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden, der Ende Februar mit den US-israelischen Angriffen auf den Iran begonnen hatte.
Am vergangenen Wochenende war eine erste Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad jedoch ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump könnte es bald zu einer zweiten Verhandlungsrunde kommen.
A.Ammann--VB