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Weißes Haus: USA führen mit Iran und Pakistan direkte Dreiergespräche
Die USA, Pakistan und der Iran haben am Samstag direkte Dreiergespräche miteinander geführt. Vertreter der drei Parteien hätten in Islamabad direkte persönliche Gespräche geführt, erklärte ein hochrangiger Beamter aus dem Weißen Haus. Dies stellt eine Abkehr von der bisherigen Praxis dar, bei der die Vertreter Washingtons und Teherans in getrennten Räumen saßen und nur über einen Vermittler verhandelten.
Hochrangige Vertreter der USA und des Iran führen derzeit in Islamabad unter Vermittlung Pakistans Gespräche im Bemühen, den Iran-Krieg zu beenden. Die USA werden nach Angaben des Weißen Hauses von US-Vizepräsident JD Vance, dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, vertreten. Wer von iranischer und pakistanischer Seite an den Gesprächen teilnahm, teilte das Weiße Haus nicht mit.
Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif hatte die Delegationen der USA und des Iran zunächst getrennt voneinander empfangen, bevor er die Verhandlungen für eröffnet erklärte.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar Angriffe auf den Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien am Dienstag auf eine zweiwöchige Feuerpause. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden. Die Positionen der Kriegsparteien liegen aber extrem weit auseinander.
R.Kloeti--VB