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Trump: Ultimatum an Iran läuft in 48 Stunden ab - Teheran reagiert mit Drohungen
US-Präsident Donald Trump hat am Samstag mit martialischen Worten darauf verwiesen, dass ein von ihm dem Iran gesetztes Ultimatum in 48 Stunden ablaufe. Zugleich drohte er Teheran mit der "Hölle", wenn es sich einer Einigung verweigere. "Die Zeit läuft ab." Das iranische Militär nannte die Äußerungen Trumps "hilflos".
"Erinnern Sie sich daran, wie ich dem Iran zehn Tage Zeit gegeben habe, einen Deal zu machen oder die Straße von Hormus zu öffnen", schrieb Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. "48 Stunden, bevor die Hölle über sie niederregnen wird."
Trump hatte am 26. März ein eigentlich auslaufendes Ultimatum an den Iran verschoben. Auf Bitten der iranischen Regierung setze er "die Frist zur Zerstörung von Energieanlagen um zehn Tage bis Montag, den 6. April 2026" aus, schrieb Trump damals auf Truth Social.
"Der aggressive und kriegslüsterne US-Präsident hat nach aufeinanderfolgenden Niederlagen hilflos, wankelmütig, gereizt und dumm damit begonnen, die Infrastruktur und das Eigentum" des Iran zu bedrohen, erklärte General Ali Abdollahi Aliabadi, Chef des Kommandos der iranischen Streitkräfte, wie ihn das Staatsfernsehen im Onlinedienst Telegram zitierte. Er drohte demnach seinerseits mit "zerstörerischen und ununterbrochenen Angriffen" und sagte in Anlehnung an Trumps "Höllen"-Drohung: "Die einfache Bedeutung dieser Botschaft ist, dass sich für euch die Tore der Hölle öffnen werden."
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.
Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Der Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.
W.Huber--VB