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Familienministerin Prien will "begleitetes Trinken" ab 14 Jahren abschaffen
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will das "begleitete Trinken" für Jugendliche ab 14 Jahren abschaffen. Wie eine Sprecherin ihres Ministeriums am Sonntag bestätigte, ist dies in einem Referentenentwurf des Ministeriums zur Änderung des Jugendschutzgesetzes vorgesehen. Damit solle eine Ausnahmeregelung gestrichen werden, die den Kauf und Verzehr von Bier, Wein und Sekt in Begleitung einer sorgeberechtigten Person auch mit 14 oder 15 Jahren erlaubt.
Über den Referentenentwurf hatte zuerst das Nachrichtenportal Politico berichtet. Die Pläne folgten "dem Ansatz, das zunehmende Problem der Suchtabhängigkeit ernst zu nehmen", heißt es demnach in dem Entwurf. Denn die Folgen könnten laut Ministerium "von Gesundheitsgefährdung bis Gewaltbereitschaft und Verwahrlosung“ reichen. Nach Angaben der Ministeriumssprecherin befindet sich der Referentenentwurf derzeit in der Länder- und Verbändeabstimmung.
Der Bundesrat hatte die Bundesregierung im September zur Abschaffung des "begleiteten Trinkens" aufgefordert. Die Länderkammer unterstützte dabei mit klarer Mehrheit eine entsprechende Initiative Bayerns, die insbesondere auf die Suchtprävention und mögliche Entwicklungsstörungen in der Pubertät verwies.
P.Vogel--VB