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Stromnetzanschlag im September: Razzia in Berlin und anderen Städten
Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf Hochspannungsmasten in Berlin im September sind Ermittler am Dienstag zu einer Razzia ausgerückt. Rund 500 Einsatzkräfte durchsuchten 18 Wohnungen und Objekte in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und im brandenburgischen Kyritz, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Bundeshauptstadt gemeinsam mitteilten.
Die Ermittlungen richten sich gegen namentlich bekannte Beschuldigte im Alter von 28, 31, 35 und 36 Jahren. Von Festnahmen war in der gemeinsamen Pressemitteilung nicht die Rede. Bei den Durchsuchungen wurden elektronische Geräte wie Mobiltelefone und Laptops sowie Unterlagen beschlagnahmt.
Unbekannte hatten im September 2025 einen Brand an zwei Hochspannungsmasten im Stadtteil Johannisthal gelegt. Von dem daraus folgenden Stromausfall waren rund 50.000 Privathaushalte und 2000 Gewerbetreibende in Berlin und in der Brandenburger Gemeinde Schönefeld betroffen. In der linken Szene tauchte anschließend ein Bekennerschreiben auf.
F.Wagner--VB