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Machthaber Kim: Nordkoreas Status als Atommacht ist "unumkehrbar"
Nordkorea wird seinen Status als Atommacht nach den Worten des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un niemals ändern. "Wir werden unseren Status als Atommacht weiterhin konsequent und unumkehrbar festigen und zugleich unseren Kampf gegen feindliche Kräfte aggressiv verstärken", sagte Kim der nordkoreanischen staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge am Dienstag in einer Grundsatzrede vor dem Parlament in Pjöngjang.
Nordkorea werde sein "selbstverteidigendes atomares Abschreckungspotenzial weiter ausbauen und voranbringen", sagte Kim. Dies sei "vollkommen gerechtfertigt", betonte er.
Der nordkoreanische Machthaber fand zudem deutliche Worte für das Verhältnis zum südlichen Nachbarn Südkorea. "Wir werden Südkorea als den feindlichsten Staat einstufen und es behandeln, indem wir es vollständig zurückweisen und ignorieren", sagte Kim. Pjöngjang werde Südkorea "gnadenlos, ohne die geringste Rücksicht oder Zögern für jede Handlung bezahlen lassen, die unsere Republik verletzt", fügte er hinzu.
Kim warf der US-Regierung außerdem vor, "Staatsterrorismus" zu betreiben. Weltweit begehe die USA "Taten des Staatsterrorismus und der Aggression". Diese "arrogante und verantwortungslose Ausübung ihrer Macht hat den Willen der fortschrittlichen Menschheit nicht gebrochen, sich der Herrschaft und Unterwerfung zu widersetzen und Unabhängigkeit und Gleichheit zu erreichen."
Nordkorea verfügt Experten zufolge über dutzende nukleare Sprengköpfe und hat in der Vergangenheit wiederholt bekräftigt, diese trotz internationaler Sanktionen zu behalten. 2006 führte Pjöngjang seinen ersten Atomtest aus. Das weitgehend isolierte Land argumentiert, dass es Atomwaffen zur Abschreckung gegen eine angebliche militärische Bedrohung durch die USA und mit ihr verbündeter Staaten benötige.
Nord- und Südkorea sind auch über sieben Jahrzehnte nach dem Ende des Korea-Kriegs im Jahre 1953 formell weiterhin im Kriegszustand. Die USA haben zehntausende Soldaten in Südkorea stationiert, unter anderem zum Schutz Südkoreas.
A.Ruegg--VB