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Vier Tage vor Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Enges Rennen zwischen CDU und SPD
Vier Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz sieht eine Umfrage weiter ein enges Rennen zwischen CDU und SPD um den Sieg. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Instituts Insa für die "Bild"-Zeitung kommt die CDU von Spitzenkandidat Gordon Schnieder auf 28 Prozent der Stimmen. Die SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer kann mit 27 Prozent rechnen. Befragungen für die ARD und das ZDF hatten das zuletzt ähnlich gesehen.
Die AfD wird in der Insa-Umfrage bei 20 Prozent auf Platz drei gesehen - vor den Grünen mit neun Prozent. Die seit der laufenden Legislaturperiode im Landtag vertretenen Freien Wähler müssen mit fünf Prozent um den Verbleib bangen. Auch für die Linke ist mit fünf Prozent fraglich, ob ihr erstmals der Einzug in den Landtag gelingen wird. Sonstige Parteien, darunter die FDP, erreichten sechs Prozent.
In Rheinland-Pfalz wird am Sonntag ein neuer Landtag gewählt. Derzeit regiert eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP unter Ministerpräsident Schweitzer. Auf die Frage, wen sie am liebsten als Ministerpräsidenten hätten, nannten in der "Bild"-Erhebung 29 Prozent Schweitzer und 13 Prozent Schnieder. 1000 Wahlberechtigte wurden von Dienstag vergangener Woche bis Dienstag befragt.
Die Landtagswahl im Jahr 2021 hatte die SPD mit der damaligen Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit 35,7 Prozent gewonnen. Die CDU folgte mit 27,7 Prozent vor den Grünen mit 9,3 Prozent, der AfD mit 8,3 Prozent, der FDP mit 5,5 Prozent und den Freien Wählern mit 5,4 Prozent.
Dreyer setzte daraufhin die nach wie vor regierende Ampelkoalition mit Grünen und FDP fort. Im Juli 2024 löste Schweitzer nach Dreyers Rückzug aus der Politik die langjährige Regierungschefin ab und hielt danach ebenfalls an dem Ampelbündnis fest.
R.Buehler--VB