-
Parlamentswahl in Schweden hat begonnen - enges Rennen erwartet
-
US Open: Krawietz/Pütz verlieren Finale - Zukunft fraglich
-
ستاندرد آند بورز تثبت تصنيف السعودية عند A+
-
الأرصاد السعودية تتوقع سيولاً وأمطاراً رعدية في خمس مناطق
-
دول عربية ومنظمات تدين استهداف خط أنابيب في السعودية
-
Kommunalwahlen in Niedersachsen: Mehr als sechs Millionen Menschen dürfen abstimmen
-
Mindestens ein Toter bei Fährunglück vor Indonesiens Küste
-
Huthis verstärken nach Vormarsch im Jemen Angriffe gegen Saudi-Arabien
-
Trump irritiert mit Aussagen zu Wiedervereinigung Irlands und widmet sich Golfturnier
-
Torwart für Klopp? Baumann weiß was
-
"Noch etwas gutzumachen": DBB-Frauen greifen nach Bronze
-
Tränen statt Triumph: Sabalenka und die neue Tennisordnung
-
Erstes Konzert seit sechs Jahren: Céline Dion feiert Bühnen-Comeback bei Paris
-
Enges Rennen zwischen Mitte-Rechts-Bündnis und Linken bei Wahl in Schweden erwartet
-
CSU-Vorstand berät mit Kretschmer auf Klausurtagung über politische Lage
-
Mehr als sechs Millionen Menschen zu Kommunalwahlen in Niedersachsen aufgerufen
-
Sabalenka entthront: Rybakina gewinnt erstmals die US Open
-
Dänisch-ägyptische Regisseurin May el-Toukhy gewinnt Goldenen Löwen in Venedig
-
Wolfsburg kassiert bei St. Pauli erste Zweitliga-Niederlage
-
Basketball: USA im WM-Finale - Spanien fordert Deutschland
-
Erstes Konzert seit sechs Jahren: Céline Dion feiert Bühnen-Comeback
-
Filmfestival in Venedig: Goldener Löwe geht an dänisch-ägyptische Regisseurin
-
16 Tote bei Brand in Seniorenheim in Chile
-
Anthropic-Chef fordert langsameres Tempo bei KI-Entwicklung - Musk und Altman stimmen zu
-
US Open: Krawietz/Pütz verlieren Doppel-Finale
-
Anthropic-Chef Amodei dringt auf langsameres Tempo bei KI-Entwicklung
-
Nach Angriff auf Pipeline in Saudi-Arabien: Irak entdeckt Drohnen-Startvorrichtung nahe Iran
-
Zweimal 36 Millionen Pfund: Rechtspopulistische Partei Reform UK erhält Doppel-Rekordspende
-
Frankreich zu stark: DBB-Frauen spielen in Berlin um Bronze
-
Vuelta: Mas vor Gesamtsieg - Landa gewinnt letzte Bergetappe
-
Zehntausende Menschen protestieren bundesweit gegen Rechtsextremismus und AfD
-
Dank Gregoritsch: FCA punktet auch gegen Bayer
-
Schlotterbeck zurück - bester BVB-Start seit 2015
-
Doppelpack Uzun: Frankfurt feiert im Derby ersten Saisonsieg
-
Kleindienst fliegt: Gladbach kassiert Klatsche in Freiburg
-
Norris schnappt sich die Pole in Madrid
-
Brics-Staaten rufen zu "maximaler Zurückhaltung" in Golfregion auf
-
US-Präsident Trump irritiert bei Besuch in Irland mit Aussage zu Wiedervereinigung
-
Nach Brand auf philippinischer Fähre Zahl der Todesopfer auf 76 gestiegen
-
Brics-Staaten rufen bei Gipfel zu "maximaler Zurückhaltung" in Golfregion auf
-
Trauer in Braunschweig: Fan verstirbt während Zweitligaspiel
-
Startelf: Schlotterbeck-Comeback für den BVB
-
Schleswig-Holstein: SPD wählt Parteichef Kämpfer zu Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Bericht: Ermittler identifizieren GRU-Agenten hinter Drohnenangriff von Leipzig
-
Trump: Huthis wollten keine Einmischung der USA im Jemen
-
Vier Tote bei nächtlichen russischen Angriffen auf die Ukraine
-
US-Präsident Trump trifft in Irland politische Spitzen
-
Demichelis muss liefern: "Drei Punkte sind Pflicht"
-
Kritik an Merz reißt nicht ab - SPD verärgert über CDU-Rücktrittsforderung an Bas
-
Chinas Staatschef Xi zu Gipfel der Brics-Staaten in Indien eingetroffen
Aserbaidschan droht Iran nach Drohneneinschlag mit Vergeltung - Teheran bestreitet Angriff
Nach dem Einschlag zweier im Iran gestarteter Drohnen in Aserbaidschan hat die Führung in Baku mit Vergeltung gedroht. Aserbaidschans Staatschef Ilham Alijew warf Teheran am Donnerstag einen "terroristischen" Drohnenangriff auf einen Flughafen und in der Nähe einer Schule vor. Die mit Aserbaidschan verbündete Türkei verurteilte den Angriff auf Aserbaidschan "aufs Schärfste". Teheran bestritt die Attacke und beschuldigte seinerseits Israel.
Eine iranische Drohne hatte nach Angaben des aserbaidschanischen Außenministeriums am Donnerstag ein Terminalgebäude des Flughafens der an den Iran grenzenden Autonomen Republik Nachitschewan getroffen. Eine weitere Drohne schlug demnach in der Nähe einer Schule im Ort Schekerabad ein. Einer Klinik in Nachitschewan zufolge wurden "vier Personen mit Schädel-Hirn-Traumata ins Krankenhaus eingeliefert".
Nachitschewan ist eine Exklave von Aserbaidschan. Sie grenzt an den Iran und wird durch Armenien vom Rest Aserbaidschans getrennt.
Die iranische Armee bestritt, eine Drohne auf das Nachbarland abgefeuert zu haben und machte Israel für den Angriff verantwortlich. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wiederholte diese Anschuldigung später in einem Telefonat mit seinem aserbaidschanischen Kollegen Dschejhun Bajramow.
Das Außenministerium in Baku hatte zuvor wegen des Vorfalls den iranischen Gesandten in Baku einbestellt, um "scharfen Protest" einzulegen. Aserbaidschan behalte sich das Recht auf "angemessene Vergeltungsmaßnahmen" vor.
"Der Iran hat einen Terrorakt auf aserbaidschanischem Gebiet verübt", erklärte Präsident Alijew bei einer Sitzung seines Sicherheitsrates. Seinen Angaben zufolge erhielt die aserbaidschanische Armee "die Anweisung, Vergeltungsmaßnahmen vorzubereiten und auszuführen".
Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium erklärte, Baku bereite "die notwendigen Vergeltungsmaßnahmen zum Schutz der territorialen Integrität und Souveränität unseres Landes vor, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung und der zivilen Infrastruktur zu gewährleisten". Es fügte hinzu, dass "diese kriegerischen Handlungen nicht unbeantwortet bleiben werden".
Massive Kritik an dem Drohnenangriff kam auch aus der Türkei, die wegen eines ähnlichen Vorfalls am Vortag den iranischen Botschafter einbestellt hatte. Solche Angriffe erhöhten das Risiko einer Eskalation des Krieges und müssten "unverzüglich" beendet werden, hieß es in einer Erklärung des türkischen Außenministeriums.
Die aus dem Iran abgefeuerte Rakete war am Mittwoch von einem Nato-Abwehrsystem zerstört worden. Die Nato hatte den Iran umgehend dafür verurteilt, die Türkei "ins Visier zu nehmen". Am Donnerstag bekräftigte die Militärallianz ihre Einschätzung, dass die in Richtung Türkei fliegende iranische Rakete bewusst auf das Nato-Mitglied abgefeuert wurde. Aus türkischen Regierungskreisen war zunächst verlautet, die Rakete habe nicht die Türkei zum Ziel gehabt, sondern eine Militärbasis auf Zypern. Die Rakete sei wohl "vom Kurs abgekommen".
Der Iran hat sich seit langer Zeit besorgt geäußert, dass Israel – ein enger Verbündeter Aserbaidschans und wichtiger Waffenlieferant – aserbaidschanisches Territorium für Angriffe nutzen könnte. Im Juni versicherte Baku Teheran, dass es Israel nicht gestatten werde, sein Territorium für Angriffe gegen die Islamische Republik zu nutzen. Damals hatten Israel und die USA in einem zwölf Tage dauernden Krieg drei wichtige iranische Atomanlagen angegriffen.
Teheran ist auch schon lange misstrauisch wegen separatistischer Bestrebungen in der aserbaidschanischen Minderheit im eigenen Land. Rund zehn Millionen der 83 Millionen Einwohner des Iran gehören der aserbaidschanischen Minderheit an.
D.Bachmann--VB