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Trump: Iran will ein Abkommen - US-"Armada" größer als bei Venezuela-Einsatz
Der Iran will nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump ein Abkommen treffen, um ein militärisches Vorgehen der USA zu verhindern. "Ich kann eines sagen, sie wollen einen Deal vereinbaren", sagte Trump am Freitag vor Journalisten im Oval Office in Washington. Auf die Frage, ob er dem Iran eine Frist für ein Abkommen zu seinem Atomprogramm, seinem Raketenprogramm oder anderen Themen gesetzt habe, antwortete Trump: "Ja, das habe ich" und fügte hinzu, die genaue Frist kenne nur der Iran.
Trump verwies zudem auf die US-Kriegsschiffe, die er in Richtung Iran geschickt habe. "Wir haben eine große Armada, Flotte, nennen Sie es wie sie wollen, die gerade Kurs auf den Iran nimmt, sogar größer als das, was wir in Venezuela hatten", sagte er. Eine Antwort auf die Frage, ob er einen ähnlichen Militäreinsatz wie in Venezuela plane, falls kein Abkommen mit dem Iran zustande komme, lehnte Trump ab.
Anfang Januar hatten US-Spezialkräfte den linksnationalistischen venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro in Caracas gefangengenommen und nach New York gebracht, wo ihm der Prozess gemacht werden soll.
Der Iran hatte sich am Freitag zu einer Wiederaufnahme der Gespräche über sein Atomprogramm bereit erklärt. Entsprechende Verhandlungen müssten "fair und auf Augenhöhe" stattfinden, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi bei einem Besuch in Istanbul vor Journalisten. Trump hatte nach der brutalen Niederschlagung der jüngsten Proteste im Iran mit einem erneuten Militärangriff gedroht.
J.Sauter--VB