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Angehörige und Freunde von Shinzo Abe zu Bestattung zusammengekommen
Angehörige und Freunde des ermordeten japanischen Ex-Ministerpräsident Shinzo Abe sind am Dienstag zu dessen Beisetzungszeremonie in einem Tempel in Tokio zusammengekommen. Die Trauerfeier im Zojoji-Tempel fand im privaten Kreis statt, eine öffentliche Zeremonie ist erst für einen späteren Zeitpunkt geplant.
Dennoch versammelte sich vor dem Tempel eine größere Menschenmenge, um Abe die letzte Ehre zu erweisen. Viele Menschen brachten Blumen mit, viele trugen Schwarz. "Ich kann meine Trauer nicht überwinden, deswegen bin ich hergekommen, um Blumen niederzulegen und ein Gebet zu sprechen", sagte der 41-jährige Tsukasa Yokawa. Er bezeichnete Abe als "großen Ministerpräsidenten", der viel getan habe, um Japans globale Rolle zu stärken.
Die 51-jährige Krankenschwester Yuko Takehisa nannte das Attentat auf den Ex-Regierungschef "abscheulich". Sie beklagte, dass "mehr hätte getan werden können", um den Mord zu verhindern.
Abe war am Freitag bei einem Wahlkampfauftritt in der westjapanischen Stadt Nara niedergeschossen worden. Wenige Stunden später wurde der 67-Jährige im Krankenhaus für tot erklärt. Das Attentat wurde von einem 41-jährigen Arbeitslosen verübt. Die örtliche Polizei räumte bereits ein, dass die Schutzmaßnahmen für Abe unzureichend gewesen seien.
N.Fournier--BTB