-
Nach Pisa-Studie: Merz bietet Ländern "Kraftanstrengung" bei Bildung an
-
Analyse: Lebenserwartung bei Renteneintritt oft höher als angenommen
-
AfD-Chefin Weidel rechnet mit Regierung ab und wirft Merz "Totalversagen" vor
-
EU-Gericht bestätigt: Booking darf eTraveli nicht übernehmen
-
Merz: Konzept der "Remigration" ist nichts anderes als "ethnische Säuberung"
-
Wadephul fordert mehr Bestellungen der Ukraine bei deutscher Rüstungsindustrie
-
RKI: Antibiotikaverbrauch in deutschen Krankenhäusern unverändert
-
Merz warnt AfD vor Siegesgewissheit: "Sie sind eine destruktive Kraft"
-
Drama in tiefer Nacht: Shelton schaltet Alcaraz aus
-
Schweinestall mit 1800 Tieren in Niedersachsen ausgebrannt
-
Zahl der Eingliederungshilfen für junge Menschen mit seelischer Behinderung verdoppelt
-
Schauspielerin Maria Furtwängler fühlt sich vor 60. Geburtstag wohler als früher
-
Offenbar Haus von US-Schauspieler Cage in Malibu betroffen: Loch in Auffahrt durch Brandung
-
Schlechte Pisa-Ergebnisse: Prien fordert Alterslimit für Social Media
-
SPD-Vize Schweitzer spricht sich für Expertenregierung in Sachsen-Anhalt aus
-
Pistorius weist Kritik an angeblich veralteten Waffensystemen zurück
-
Infantino: Neuendorf kündigt "weitere Wegmarken" an
-
CDU-Generalsekretärin setzt nach Wahldebakel in Sachsen-Anhalt auf Reformkurs
-
Neuendorf lobt Klopp: "Er gibt wirklich Vollgas"
-
Iran verstärkt Vergeltungsangriffe auf US-Ziele in der Golfregion
-
Regionalliga-Reform: DFB will Kompass-Modell durchsetzen
-
Mehr als 1300 Flugausfälle wegen Störung bei britischer Flugsicherung - Chaos dauert an
-
Eberl: Tendenz bei Olise bis Sommer
-
Trump verschärft mit neuen Einfuhrsperren und Zöllen Handelsstreit mit Kanada
-
"Ein Brocken": DBB-Frauen wollen gegen Belgien überraschen
-
BVB will bei Karetsas "alles ausschließen"
-
Furioses Comeback: Tiafoe erster Halbfinalist der US Open
-
US Open: Pegula folgt Sabalenka ins Halbfinale
-
Neuer Apple-Chef Ternus stellt erstmals Produkte vor
-
Vor Kongresswahlen: Republikaner halten Parteitag in Dallas ab
-
Norwegischer König Harald V. wird in Oslo feierlich beigesetzt
-
EU-Kommission stellt Rechtsrahmen für Vorgehen gegen Kurzzeitvermietungen vor
-
Ministerin Bär zu internationalem Raumfahrt-Treffen in Paris erwartet
-
Digitalminister stellt Namen der digitalen Brieftasche vor
-
EU-Ratspräsident Costa erörtert mit Merz in Berlin Themen wie den EU-Haushalt
-
Generaldebatte im Bundestag in für Regierung schwierigen Zeiten
-
Trump begrüßt AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt als "wirklich großen Abend"
-
Rubio will "natürliche Beziehungen" zwischen USA und Kolumbien erneuern
-
LIV stellt Insolvenzantrag: "Weiterentwickeln und verbessern"
-
US-Gericht stoppt Weitergabe von Migranten-Steuerdaten an ICE
-
Real startet mit Sieg - auch City erfolgreich
-
Bangen um Karetsas: BVB-Sieg von Sorge überschattet
-
Historischer Erfolg: DBB-Frauen stehen im WM-Viertelfinale
-
Kreislaufprobleme: Karetsas auf Trage vom Platz gebracht
-
Goldrausch bei Para-EM: Titel für Semechin, Engel und Böttcher
-
Nächster BVB-Ausfall: Karetsas auf Trage vom Platz gebracht
-
Serbien: Vucic kündigt Parlamentswahl für den 25. Oktober an
-
Netanjahus Büro weist Bericht über Warnung vor Hamas-Angriff im Oktober 2023 zurück
-
Dritter Titel rückt näher: Sabalenka nach Krimi im Halbfinale
-
Experten fordern Änderungen an Social Media statt Verbot
Österreichs Nationalrat wählt erstmals FPÖ-Politiker zum Parlamentspräsidenten
Der österreichische Nationalrat hat zum ersten Mal einen Politiker der rechtspopulistischen FPÖ zum Parlamentspräsidenten gewählt. Walter Rosenkranz erhielt bei der geheimen Abstimmung am Donnerstag 100 von 162 abgegebenen Stimmen. Kritik kam bereits im Vorfeld von der jüdischen Gemeinde.
Der 62-jährige Rosenkranz gewann die Wahl hauptsächlich dank der Stimmen seiner Partei und der konservativen ÖVP. ÖVP-Chef und Bundeskanzler Karl Nehammer begründete die Wahl damit, dass es Tradition sei, dass der Wahlgewinner das Amt erhalte. Andere Abgeordnete sagten jedoch, ihrem Gewissen folgen zu wollen.
Rosenkranz geriet in die Kritik für seine Mitgliedschaft in einer Burschenschaft, die 1878 den Arierparagraphen eingeführt hatte, der die Aufnahme von Juden verbietet. Kürzlich sagte Rosenkranz, der Paragraph sei seit langer Zeit abgeschafft. Es könne alles Mögliche aus dem Internet ausgegraben werden.
Im Vorfeld der Wahl hatte der Präsident der israelitischen Kultusgemeinde Wien, Oskar Deutsch, Rosenkranz als jemanden kritisiert, der "Nazi-Verbrecher (...) verharmlost und geradezu huldigt". Die Grünen sprachen von einem verheerenden Signal, das unvereinbar mit Europa sei. Die Partei verwies darauf, dass das zweithöchste Amt im Staat dem Nationalfonds für Opfer des Nationalsozialismus vorstehe und sprach von einem Affront für alle Überlebenden.
Die FPÖ war bei der Parlamentswahl Ende September mit 28,85 Prozent der Stimmen erstmals stärkste Kraft im Parlament geworden. Die ÖVP erzielte 26,3 Prozent, gefolgt von der sozialdemokratischen SPÖ mit 21,1 Prozent, den liberalen Neos mit 9,1 Prozent und den Grünen mit 8,2 Prozent.
Trotz des FPÖ-Wahlsiegs hatte Österreichs Bundespräsident Alexander van der Bellen ÖVP-Chef Nehammer zuletzt mit der Regierungsbildung beauftragt. Van der Bellen begründete dies mit dem "vollkommen unüblichen Fall", dass keine andere Partei mit der FPÖ und ihrem Spitzenkandidaten Herbert Kickl zusammenarbeiten wolle.
Üblicherweise erhält in Österreich der Vorsitzende der stärksten Partei den Auftrag zur Regierungsbildung. FPÖ-Chef Kickl habe jedoch keinen Koalitionspartner gefunden, "der ihn zum Bundeskanzler macht", sagte van der Bellen.
P.Staeheli--VB