-
RKI: Knapp vier von fünf Menschen ab 65 Jahren bewegen sich zu wenig
-
Frühere BSW-Abgeordnete gründen Fraktion - Regierung in Thüringen arbeitet weiter
-
Suche nach weiteren Überlebenden in Nepal zwei Wochen nach Sturzflut im Himalaya
-
Pferde geraten bei Kutschfahrt in Panik: Zwölfjähriger in Thüringen schwer verletzt
-
FC Bayern: Champions-League-Titel das "große Ziel"
-
Trauerzug mit Sarg von Harald V. und Trauergottesdienst mit Schweigeminute in Oslo
-
Harter Schlagabtausch bei Generaldebatte - AfD: "Schwarz-Rot ist vorbei"
-
Klage scheitert vor EU-Gericht: Booking darf eTraveli nicht übernehmen
-
FC Bayern: Champions-Leage-Titel das "große Ziel"
-
Tödlicher Messerangriff in Regensburger Bank: Verdächtiger wieder in Haft
-
Vorgehen gegen Airbnb und Co.: Brüssel schlägt Regeln für Städte vor
-
Leichte Transporter bis schwere Lkw: Jedes fünfte Fahrzeug mit schweren Mängeln
-
Teure Scheidung: Südkoreanischer Gaming-Tycoon muss Ex-Frau 1,6 Milliarden Euro zahlen
-
Studie: Haushalte mit geringem Einkommen brauchen bei Wärmewende Unterstützung
-
Trauerzug mit Sarg von Harald V. setzt sich in Osloer Innenstadt in Bewegung
-
Frau in Salzgitter über Jahre gequält und misshandelt: Anklage erhoben
-
Spritpreise im Vergleich zur Vorwoche deutlich gestiegen
-
Sachsen-Anhalt: Linken-Politikerin von Angern Alterspräsidentin in neuem Landtag
-
Zweite Anklage in Zusammenhang mit Attacke an Berliner Holocaust-Mahnmal erhoben
-
Bayern: 85-Jähriger auf E-Bike von Forstmaschine überrollt und getötet
-
Mehr als 60 Schafe bei großem Wolfsangriff in Frankreich getötet
-
E-Lkw von Mercedes-Benz sollen Amazons Transportnetzwerk nachhaltiger machen
-
74-Jähriger in Freiburg auf offener Straße erstochen - Verdächtiger festgenommen
-
Erfundene Versicherung in Polen: Selbstständiger darf nicht in gesetzliche Krankenkasse
-
Bremer Bürgerschaftswahl: SPD nominiert Bürgermeister Bovenschulte als Spitzenkandidat
-
Bundesfinanzminister Klingbeil erleidet Kreuzbandriss bei Fahrradsturz
-
Dahlmeier posthum in der Hall of Fame des deutschen Sports
-
Hollywoodstar Brad Pitt wünscht sich seine Fünfziger zurück
-
Medien: Trump machte Assistentin Natalie Harp Geldgeschenk in Höhe von 45.000 Dollar
-
Grüne geben Merz Mitschuld am Erstarken der AfD - und fordern Parteiverbot
-
Washington: Chinas Unternehmen kopieren "systematisch" KI-Modelle aus den USA
-
SPD-Fraktionschef Miersch appelliert an alle Demokraten im Kampf gegen AfD
-
Russischer Oligarch Abramowitsch scheitert erneut mit Klage gegen EU-Sanktionen
-
Linke kritisiert Haushalt des Bundes als Gefahr für die Demokratie
-
Früherer Ministerpräsident Haseloff: Bundespolitik trägt Mitschuld an AfD-Erfolg
-
Einsätze von fast sechs Milliarden Euro: Razzia wegen illegalen Onlineglücksspiels
-
"Ich schmeiße Sie hier raus": Klöckner verärgert über AfD-Verhalten im Bundestag
-
Google will 13 Milliarden Euro in digitale Infrastruktur in Finnland investieren
-
Merz drängt auf Fortsetzung der Reformen - und räumt eigene Versäumnisse ein
-
Nach Pisa-Studie: Merz bietet Ländern "Kraftanstrengung" bei Bildung an
-
Analyse: Lebenserwartung bei Renteneintritt oft höher als angenommen
-
AfD-Chefin Weidel rechnet mit Regierung ab und wirft Merz "Totalversagen" vor
-
EU-Gericht bestätigt: Booking darf eTraveli nicht übernehmen
-
Merz: Konzept der "Remigration" ist nichts anderes als "ethnische Säuberung"
-
Wadephul fordert mehr Bestellungen der Ukraine bei deutscher Rüstungsindustrie
-
RKI: Antibiotikaverbrauch in deutschen Krankenhäusern unverändert
-
Merz warnt AfD vor Siegesgewissheit: "Sie sind eine destruktive Kraft"
-
Drama in tiefer Nacht: Shelton schaltet Alcaraz aus
-
Schweinestall mit 1800 Tieren in Niedersachsen ausgebrannt
-
Zahl der Eingliederungshilfen für junge Menschen mit seelischer Behinderung verdoppelt
USA: In Russland werden mindestens 3000 nordkoreanische Soldaten ausgebildet
In Russland trainieren nach Angaben der US-Regierung derzeit mindestens 3000 nordkoreanische Soldaten. "Wir gehen davon aus, dass Nordkorea zwischen Anfang und Mitte Oktober mindestens 3000 Soldaten in den Osten Russlands verlegt hat", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates in Washington, John Kirby, am Mittwoch. Das Auswärtige Amt bestellte angesichts der Berichte den nordkoreanischen Geschäftsträger in Berlin ein. Russland verweigerte unterdessen jegliche Stellungnahme und verwies auf Pjöngjang.
Die Truppen seien per Schiff von Nordkorea nach Wladiwostok gereist und dann zu "mehreren russischen Militärausbildungsstätten im Osten Russlands, wo sie derzeit ausgebildet werden", fuhr Kirby fort. "Wir wissen noch nicht, ob diese Soldaten an der Seite des russischen Militärs in den Kampf ziehen werden", sagte er weiter. Wenn diese nordkoreanischen Soldaten aber beschlössen, "sich dem Kampf gegen die Ukraine anzuschließen, werden sie zu legitimen militärischen Zielen".
Kurz zuvor hatten auch die Nato und US-Verteidigungsminister Lloyd Austin die Anwesenheit nordkoreanischer Soldaten in Russland bestätigt. Austin sagte in einer von der "Washington Post" veröffentlichten Videoaufnahme, es "liegen uns Beweise vor, dass da nordkoreanische Soldaten sind, die (...) nach Russland gegangen sind". Was genau sie da täten, müsse abgewartet werden.
Nato-Sprecherin Farah Dakhlallah sagte in Brüssel, es gebe "Beweise" für die Entsendung nordkoreanischer Soldaten nach Russland. Sollten diese Truppen für den Kampf in der Ukraine bestimmt sein, "würde dies eine erhebliche Eskalation der Unterstützung Nordkoreas für den illegalen Krieg Russlands bedeuten". Der Nordatlantikrat werde in Kürze über eine Reaktion beraten.
Russland verweigerte unterdessen jegliche Stellungnahme zu der Stationierung der nordkoreanischen Soldaten. "Wo sie sich befinden - bitte klären Sie das mit Pjöngjang", sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf die Frage nach dem Verbleib der Truppen. Weiter sprach sie von einem "Medienhype". Nordkorea hatte bislang alle Berichte über eine Entsendung seiner Soldaten nach Russland zurückgewiesen.
Der südkoreanische Geheimdienst hatte am Freitag mitgeteilt, es seien 1500 nordkoreanische Soldaten nach Russland verlegt worden. Demnach absolvieren sie ein Training im Osten Russlands und sollen anschließend an die Front in die Ukraine geschickt werden. Am Mittwoch gab der südkoreanische Geheimdienst bekannt, dass 1500 weitere Soldaten aus Nordkorea nach Russland entsandt worden seien. Laut Schätzungen aus Seoul könnte Pjöngjang insgesamt rund 12.000 Soldaten schicken.
Das Auswärtige Amt bestellte infolge der Berichte den nordkoreanischen Geschäftsträger in Berlin ein. Sollte Nordkorea "den russischen Angriffskrieg in der Ukraine auch mit Truppen unterstützen, wäre dies gravierend und ein Verstoß gegen das Völkerrecht", erklärte das Außenministerium in Onlinedienst X. Die Unterstützung Russlands durch Nordkorea bedrohe "auch die Sicherheit Deutschlands und die europäische Friedensordnung unmittelbar".
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) zeigte sich bei einem Besuch in Großbritannien besorgt angesichts der Entwicklungen und sprach von einer "neuen Qualität" des Krieges. "Das ist eine Art von Eskalation", sagte er in London. Es mache deutlich, dass sich internationale Konflikte immer mehr annäherten.
Dass etwa Nordkorea Waffen an Russland liefere und Moskau im Gegenzug technische Systeme, sowie Öl und Gas, habe Auswirkungen auf die Sicherheit in Südkorea und weiter auch auf die Beziehungen zwischen Pjöngjang und Peking, sagte Pistorius. "Wir sehen, dass die internationalen Konflikte immer näher zusammenrücken und miteinander verbunden sind, was es nicht gerade einfacher macht, mit ihnen umzugehen."
Nordkorea und Russland haben in den vergangenen Jahren ihre militärischen Beziehungen ausgebaut. Laut Experten setzt Russland in der Ukraine unter anderem nordkoreanische Raketen ein, was beide Seiten jedoch bestreiten.
P.Vogel--VB