-
Korruptionsermittlungen gegen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro in Brasilien
-
25 Jahre 9/11: Gespaltene USA erinnern an die Opfer der Terroranschläge
-
Huthi-Miliz im Jemen übernimmt Kontrolle über wichtige Meerenge Bab al-Mandab
-
EU und UNO verurteilen Haftstrafen gegen Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong
-
Rüstungsgüter für "Abschiebeoffensiven": AfD-Politiker Siegmund löst Empörung aus
-
Vuelta: Mas weiter auf Kurs - Dunbar gewinnt Etappe
-
Trump: USA werden Anschlagsopfer vom 11. September "niemals vergessen"
-
Vor Brics-Gipfel: Indiens Premier empfängt Putin und Peseschkian
-
Kiew: Zwei Tote und neun Verletzte bei russischem Drohnenangriff auf Tankstelle
-
Brasilien: Korruptionsermittlungen gegen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro
-
Prien fürchtet wegen erstarkter AfD wachsenden Antisemitismus
-
Italienische Feministin und frühere EU-Kommissarin Emma Bonino ist tot
-
Rüstungsgüter für "Remigrations- und Abschiebeoffensiven": Siegmund löst Empörung aus
-
Bab al-Mandab: Deutsche Reeder besorgt über Sicherheitslage im Roten Meer
-
Irakische Brüder in Düsseldorf wegen früherer IS-Mitgliedschaft verurteilt
-
BVB bestätigt: Karetsas verlässt Krankenhaus
-
"CDU pur funktioniert nicht": Parteiinterne Kritik an Kurs von Merz wird lauter
-
Auto geklaut und zu schnell gefahren - Polizei fahndet mit Blitzerfoto
-
Ziel Neuwahlen: AfD beantragt Auflösung des Thüringer Landtags
-
Mutmaßlich Anschlag für Hamas vorbereitet: Sieben Männer in Berlin angeklagt
-
25 Jahre nach den Terroranschlägen: USA erinnern an die Opfer des 11. September
-
DFB-Sportgericht hebt Wagner-Sperre auf
-
Paris rechnet erneut mit einem Defizit von mehr als fünf Prozent
-
Vor Céline-Dion-Comeback: Paris organisiert riesiges Freiluft-Karaoke
-
Huthi-Miliz im Jemen erlangt Kontrolle über wichtige Meerenge Bab al-Mandab
-
Hund greift in Sachsen-Anhalt Polizisten an - Tier mit Dienstwaffe erschossen
-
Handball: Lemgo-Kapitän Suton erleidet Kreuzbandriss
-
Wadephul am Montag in Budapest - Erster Besuch eines deutschen Außenministers seit 2019
-
81-jährige Frau in Baden-Württemberg von Sohn getötet
-
Münchner Feuerwehr rettet Eichhörnchenbaby aus 15 Metern Höhe
-
Betrüger erbeuten 200.000 Euro von Senior in Rheinland-Pfalz
-
"CDU pur funktioniert nicht": Sozialflügel der CDU rechnet mit Kurs von Merz ab
-
Fünf Tote und 40 Verletzte bei Unfall von niederländischem Bus in der Schweiz
-
Wagen fängt Feuer: Heftiger Formel-2-Unfall in Madrid
-
Sieben mutmaßliche Hamas-Mitglieder wegen Anschlagsvorbereitung angeklagt
-
Kritik aus Unionsfraktion: Bundesregierung sieht keinen "Aufstand" gegen Merz
-
Bas bekennt sich zu Rentenreform - und verspricht "Vertrauensschutz"
-
Nepal schätzt Kosten für Wiederaufbau nach Himalaya-Sturzflut auf gut vier Milliarden Euro
-
Nach Festnahme an Schweizer Grenze prüft Polizei politischen Hintergrund
-
Axios: USA lehnen Bitte Saudi-Arabiens um Angriffe gegen Huthis im Jemen ab
-
Bayern: Autofahrer prallt in Schafherde - acht Tiere sterben
-
Ölpreis treibt Spritpreise - Diesel in USA erstmals über sechs Dollar pro Gallone
-
"Partei des Hasses" verjagen: Vance und Trump attackieren Demokraten vor Zwischenwahlen
-
Amateurfußball: Weniger Vorfälle - mehr Abbrüche
-
Nach Erfolgsserie "Call My Agent": Netflix bringt Film mit Clooney heraus
-
22 Bienenvölker verbrennen bei Feuer in Schrebergarten in Nordrhein-Westfalen
-
DFB wird Vereine an Polizeikosten beteiligen
-
Regionalliga-Reform: DFB plant für Abstimmung
-
Bus fährt nach Pause ohne Mutter weiter: Achtjähriger allein unterwegs
-
Deutsche Airlines "entsetzt" über Vergabe von Flugrechten an Emirates
Macron will sich künftig stärker auf EU-Reformen konzentrieren
Der seit einem schlechten Wahlergebnis angeschlagene französische Präsident Emmanuel Macron will sich künftig stärker auf EU-Reformen konzentrieren. "Für mich hat die europäische Ebene oberste Priorität", sagte Macron bei einer Debatte der Denkfabrik Berlin Global Dialogue am Mittwoch. "Hier werde ich mehr Energie investieren als bisher, denn hier können wir Wachstum schaffen", fügte er hinzu.
Macron, der in Frankreich in der Kritik stand, in der nationalen Politik alles allein entscheiden zu wollen, hat nun den konservativen Premierminister Michel Barnier an der Seite, der sich deutlich von ihm abgrenzt. So habe Barnier seine am Dienstag gehaltene Regierungserklärung weitgehend unabhängig vom Elysée erarbeitet, hieß es in Paris.
Macron bekräftigte in Berlin seine Forderung nach einem "Investitionsschock" in der EU, damit diese wettbewerbsfähig bleibe. "Wir müssen sehr viel mehr investieren (...), um strategische Autonomie zu fördern", sagte Macron und verwies dabei auf Verteidigung, Klimawandel, Künstliche Intelligenz und den Gesundheitssektor.
Die Frage, ob dafür eine gemeinsame Schuldenaufnahme nötig sei, beantwortete er ausweichend. "Der beste Weg, etwas umzusetzen, besteht darin, nicht gleich zu Beginn große Erschütterung zu verursachen", sagte Macron. "Das weiß ich aus Erfahrung", fügte er mit Blick auf die deutsch-französischen Meinungsverschiedenheiten bei dem Thema hinzu.
Er erinnerte an den mit der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beschlossenen Wiederaufbaufonds in Höhe von 750 Milliarden Euro während der Corona-Pandemie als Antwort auf den "Schock" für die Wirtschaft. "Wir erleben derzeit einen vergleichbaren Schock für unsere Wirtschaft, dessen Ausmaß unterschätzt wird", sagte Macron mit Blick auf die Konkurrenzsituation mit den USA und China.
Der französische Präsident bekräftigte seine Unterstützung für europäische Strafzölle auf chinesische E-Autos. Die EU-Kommission habe "einen guten Job" gemacht, "obwohl sie unter Druck stand, anders zu handeln", sagte Macron in Anspielung auf die kritische Haltung Deutschlands.
Vertreterinnen und Vertreter der 27 EU-Länder sollen am Freitag über die Vorschläge der EU-Kommission abstimmen, für aus China importierte Elektroautos zusätzliche Zölle in Höhe von bis zu 36,3 Prozent zu verhängen. Deutschland hatte sich aus Furcht vor chinesischen Vergeltungsmaßnahmen für eine Verhandlungslösung eingesetzt.
Mit Blick auf das geplante Handelsabkommen der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten wiederholte Macron seine Forderung nach "fairen" Wettbewerbsbedingungen. "Wir können unsere Industrie und Landwirtschaft nicht Regeln auferlegen und uns gleichzeitig Staaten öffnen, die diese Regeln nicht respektieren", sagte Macron.
Auch hier sind Frankreich und Deutschland nicht einer Meinung: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte mit zehn weiteren EU-Regierungschefs Anfang September in einem offenen Brief einen baldigen Abschluss des Abkommens gefordert.
Scholz und Macron waren am Mittwochmittag zu einem Gespräch über bilaterale und internationale Themen zusammengetroffen. Dabei ging es nach Angaben eines Regierungssprechers in Berlin um die deutsch-französische Zusammenarbeit, die Unterstützung für die Ukraine und der Lage im Nahen Osten. Beide Politiker verurteilten die iranischen Raketenangriffe auf Israel aufs Schärfste. Es war Macrons vierter Deutschlandbesuch in diesem Jahr.
T.Germann--VB