-
US-Präsident Trump trifft in Irland politische Spitzen
-
Demichelis muss liefern: "Drei Punkte sind Pflicht"
-
Kritik an Merz reißt nicht ab - SPD verärgert über CDU-Rücktrittsforderung an Bas
-
Chinas Staatschef Xi zu Gipfel der Brics-Staaten in Indien eingetroffen
-
Interview: Selenskyj zu Treffen mit Putin bei G20-Gipfel in Miami bereit
-
Kretschmer: Merz "sollte stärker das Gespräch mit den Gewerkschaften suchen"
-
Kompany mit Respekt vor Elversberg - Gnabry-Comeback offen
-
US-Präsident Trump zu zweitägigem Besuch in Irland eingetroffen
-
CDU-Generalsekretärin verteidigt Merz gegen Kritik: "Auf dem richtigen Weg"
-
Chinas Staatschef XI laut Staatsmedien zu Gipfel der Brics-Staaten in Indien eingetroffen
-
Software auf KI-Basis von OpenAI steuerte vor Angriff auf Hugging Face weitere Website an
-
Bericht: Deutsche Behörden identifizieren GRU-Agenten hinter Drohnenangriff von Leipzig
-
Hubig will Verstöße gegen Mietpreisbremse mit Bußgeldern bestrafen
-
"In mein Gehirn gebrannt": DBB-Frauen sinnen auf Revanche
-
Karius über DFB-Traum: "Mache mir darüber keine Gedanken"
-
Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Politiker befürchten Scheitern an Fünf-Prozent-Hürde
-
US Open: Shelton fordert Zverev im Finale
-
Verleihung des Goldenen Löwen zum Abschluss des Filmfestivals in Venedig
-
Gipfeltreffen der Brics-Staaten beginnt in Indien
-
Céline Dion beginnt in Paris Konzertserie: 16 ausverkaufte Auftritte
-
Trump besucht Irland: Golf und politische Gespräche geplant
-
Seoul: Nordkorea feuert ballistische Raketen ab
-
Gary Oldman wünscht sich Jack Lowden als neuen James Bond
-
Berliner CDU-Spitzenkandidat Evers fordert von Bundesregierung mehr Geschlossenheit
-
Wieder in drei Sätzen: Zverev im US-Open-Finale
-
Mindestens 44 Verletzte bei Zugunglück in Nordfrankreich
-
25 Jahre nach 9/11: Gedenkfeiern in den USA für die Opfer der Terroranschläge
-
Erster Bundesliga-Sieg seit Rückkehr: Gosens erlöst Schalke
-
25 Jahre 9/11: US-Geheimdienst CIA gibt Berichte mit Al-Kaida-Warnungen frei
-
Selenskyj fordert von USA ab sofort "strenge" Sanktionen gegen Russland
-
Traumstart geht weiter: Nürnberg bezwingt auch Hannover
-
Erster Ultimate Champion: Hummel gewinnt in Budapest
-
Merz trennt sich von CDU-Vize-Generalsekretärin Stumpp - Thüringer Hose Nachfolger
-
Korruptionsermittlungen gegen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro in Brasilien
-
25 Jahre 9/11: Gespaltene USA erinnern an die Opfer der Terroranschläge
-
Huthi-Miliz im Jemen übernimmt Kontrolle über wichtige Meerenge Bab al-Mandab
-
EU und UNO verurteilen Haftstrafen gegen Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong
-
Rüstungsgüter für "Abschiebeoffensiven": AfD-Politiker Siegmund löst Empörung aus
-
Vuelta: Mas weiter auf Kurs - Dunbar gewinnt Etappe
-
Trump: USA werden Anschlagsopfer vom 11. September "niemals vergessen"
-
Vor Brics-Gipfel: Indiens Premier empfängt Putin und Peseschkian
-
Kiew: Zwei Tote und neun Verletzte bei russischem Drohnenangriff auf Tankstelle
-
Brasilien: Korruptionsermittlungen gegen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro
-
Prien fürchtet wegen erstarkter AfD wachsenden Antisemitismus
-
Italienische Feministin und frühere EU-Kommissarin Emma Bonino ist tot
-
Rüstungsgüter für "Remigrations- und Abschiebeoffensiven": Siegmund löst Empörung aus
-
Bab al-Mandab: Deutsche Reeder besorgt über Sicherheitslage im Roten Meer
-
Irakische Brüder in Düsseldorf wegen früherer IS-Mitgliedschaft verurteilt
-
BVB bestätigt: Karetsas verlässt Krankenhaus
-
"CDU pur funktioniert nicht": Parteiinterne Kritik an Kurs von Merz wird lauter
Premier Starmer: Wiederaufbau Großbritanniens wird Langzeitprojekt
Der neue britische Premierminister Keir Starmer hat in seiner Grundsatzrede auf dem Labour-Parteitag das Land auf eine Durststrecke eingeschworen. Der "Wiederaufbau" Großbritanniens nach 14 Jahren konservativer Regierungen sei ein "Langzeitprojekt", sagte Starmer am Dienstag in Liverpool. Es gebe keine "einfachen Antworten", dennoch sehe er "Licht am Ende des Tunnels". Der 62-Jährige steht unter anderem wegen geplanter Kürzungen von Heizkostenzuschüssen für Millionen Rentner unter Druck.
"Die Politik der nationalen Erneuerung ist kollektiv. Sie beinhaltet einen gemeinsamen Kampf", sagte Starmer in seiner knapp einstündigen Rede. Kurzfristig werde es hart sein, "aber langfristig ist es das Richtige für unser Land. Und davon profitieren wir alle."
Er werde keine "falsche Versprechungen" machen, sagte Starmer. Er sei bereit, auch "unpopuläre" Entscheidungen zu treffen, die "notwendig" seien. Dies sei seine "Pflicht".
Starmer hatte die Labour-Partei mit einem Erdrutschsieg bei der Wahl am 4. Juli nach 14 Jahren wieder an die Macht gebracht. Wegen der Kürzungen der Zuschüsse für Heizkosten für ältere Menschen geriet er jedoch schnell in die Kritik. Auch sein Festhalten an einer Obergrenze für das Kindergeld sowie fehlende Steuererhöhungen für Superreiche wurden von der Parteilinken bemängelt.
Beobachter warfen Starmer in den vergangenen Wochen zudem vor, seine Äußerungen seien zu pessimistisch. So hatte er den Vorgängerregierungen unter anderem vorgehalten, die öffentlichen Finanzen ruiniert zu haben. So bedürfe unter anderem der staatliche Gesundheitsdienst NHS einer grundlegenden Reform. Der Haushalt, der am 30. Oktober vorgestellt werden soll, werde "schmerzhaft", kündigte Starmer an.
Schlagzeilen machten zuletzt auch Berichte über die Annahme von teuren Geschenken wie Kleidung und Konzertkarten durch hochrangige Labour-Politiker - darunter auch der ehemalige Oppositionsführer und jetzige Premierminister selbst. Zwar wurden die Geschenke nach geltenden Regeln deklariert, Starmer musste sich dennoch gegen den Vorwurf der Heuchelei wehren. Zum einen kamen die Berichte zu einem Zeitpunkt auf, zu dem er die Briten aufforderte, den Gürtel enger zu schnallen. Zum anderen hatte er seinen oft schwerreichen Vorgängern von den Tories vorgeworfen, abgehoben zu sein.
Bei seinem Auftritt auf dem insgesamt viertägigen Parteitag stellte Starmer auch weitere Gesetzesentwürfe vor, darunter einen neuen Nationalen Wohlstandsfonds, ein öffentliches Unternehmen für grüne Energie und die Wiederverstaatlichung der britischen Eisenbahnen. "Wir haben gerade erst angefangen", sagte er in seiner Rede, die immer wieder von anhaltendem Applaus unterbrochen wurde.
C.Kreuzer--VB