-
Presse: Trump-Regierung will Klimaregeln für Kohle- und Gaskraftwerke streichen
-
Huthi-Miliz im Jemen greift erneut Ziele in Saudi-Arabien an
-
MAD: Hybride Bedrohungslage in Deutschland weiter verschärft
-
Trump: Ukraine und Russland wollen keine Energieanlagen mehr angreifen
-
Baden-Württemberg: Seniorin landet mit Auto in Getränkeabteilung von Supermarkt
-
Litauen-Brigade: Erstmals sollen Bundeswehr-Soldaten verpflichtet werden
-
Bier und Kokain im Spiel: Fahrdienstleiter von Bahn in Schwarzwald bewusstlos
-
Hohe Spritpreise: SPD fordert Preisdeckel und Übergewinnsteuer
-
56-jähriger Jäger stirbt bei Jagd in Brandenburg
-
Kallas: Russischer Angriff auf Zug in Ukraine sollte dem Westen "Angst machen"
-
Trump sieht "kranke Verschwörung" gegen KI
-
"Verlässliche und bezahlbare Energie im Fokus": Reiche bei G20-Treffen in Texas
-
Frau in Ratzeburger Supermarkt erstochen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie
-
Wadephul-Besuch in Budapest: "Ungarn und Deutschland schlagen neues Kapitel auf"
-
36-Jähriger will in Hamburg offenbar Bekannten retten und stirbt vor U-Bahn
-
"Bedrohung" durch Russland: Arktis-Gipfel fordert stärkere EU-Präsenz in der Region
-
Drei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Nordrhein-Westfalen
-
Frauenleiche auf Trierer Dachboden versteckt: Besondere Schuldschwere festgestellt
-
USA blockieren Teilnahme von Irans Atombehördenchef an IAEA-Sitzung in Wien
-
Merz ruft Kritiker zu Disziplin auf - SPD besorgt über unionsinterne Debatte
-
Söder: Bund muss etwas gegen zu hohe Spritpreise unternehmen
-
Erstochener 74-Jähriger in Freiburg: Ermittlungen zu Tatmotiv dauern an
-
Ukraine-Krieg: Merz sieht entscheidende "Wochen oder Monate"
-
Mieten und Müll: Linke Eralp präsentiert Pläne als Berlins Bürgermeisterin
-
Pistorius reist in dieser Woche in die USA - Treffen mit Kollegen Hegseth geplant
-
Knapper Vorsprung für die Linke in Schweden - Wahlausgang noch offen
-
Wegen Tötungsdelikt gesucht: Paar an deutsch-niederländischer Grenze festgenommen
-
Kommunen sollen beim Bevölkerungsschutz gestärkt werden
-
Israels Kulturminister droht Machern von Gaza-Doku mit Entzug der Staatsangehörigkeit
-
Benzinpreis steigt auf weiteres Allzeithoch - Keine Entspannung am Ölmarkt in Sicht
-
Commerzbank-Übernahme: Klingbeil will Interessen Deutschlands klarstellen
-
Parteichefs aus Schottland, Wales und Nordirland betonen Recht auf Selbstbestimmung
-
Kontakte in russische Botschaft: Bundesanwaltschaft klagt mutmaßliche Spionin an
-
Trotz Risiken: Experten fordern Tempo bei europäischer KI-Entwicklung
-
Immer weniger Menschen in Deutschland wohnen im Eigentum
-
Niedersachsen: 38-Jährige stirbt nach Sturz von Balkon in fünftem Stock
-
Finnland beteiligt sich an Frankreichs "erweiterter" nuklearer Abschreckung
-
IG Metall ruft zum "Auto-Aktionstag" auf - Mindestens 100.000 Beschäftigte erwartet
-
Immer mehr weniger Menschen in Deutschland wohnen im Eigentum
-
Kallas: Russische Angriffe auf ukrainische Bahnstrecken sollten dem Westen "Angst machen"
-
Kulturstaatsminister Weimer: AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt "singuläres Ereignis"
-
Bundesanwaltschaft klagt mutmaßliche Russland-Spionin an
-
Carney strebt "einzigartige Allianz" zwischen Kanada und der EU an
-
DGB ruft zu bundesweiten Aktionen gegen sozialen Kahlschlag auf
-
Hersteller von Abnehmmitteln: Novo Nordisk heißt künftig nur noch Novo
-
Ausflugsverkehr und Oktoberfest: ADAC erwartet Staus an Wochenende
-
Social-Media-Verbot: Frankreich legt Brüssel überarbeitetes Gesetz vor
-
Explosion von Wohnhaus in Weimar: Gasflaschen gefunden - Mann weiter vermisst
-
Weltrangliste: Zverev setzt Spitzenreiter Sinner unter Druck
-
CSU-Landesgruppenchef gegen Rauswurf von Bas und Kanzlertausch-Szenarien
Mützenich kritisiert Merz: Ultimaten "überhaupt nicht hilfreich"
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat deutliche Kritik am Vorgehen von CDU-Chef Friedrich Merz beim Thema Migration geübt - besonders an dessen Ultimatum für Ergebnisse der weiteren Gespräche. "Ich bin etwas verwundert, dass unter Demokratinnen und Demokraten Ultimaten gestellt werden", sagte Mützenich am Donnerstag zum Auftakt der Klausurtagung der SPD-Fraktion im brandenburgischen Groß Behnitz. "Das ist überhaupt nicht hilfreich und dient auch nicht der Sache."
Merz hat der Bundesregierung eine Frist bis zum Dienstag gestellt, um auf die Forderungen der Union nach Zurückweisungen von Flüchtlingen bereits an den deutschen Grenzen einzugehen. Andernfalls seien weitere Gespräche zwischen der Union und der Regierung zur Migrationspolitik sinnlos, sagte er.
Mützenich wies darauf hin, dass diese Forderung derzeit rechtlich geprüft werde. Auch Merz "sollte daran interessiert sein, dass das rechtssicher ausgestaltet werden kann". Es müsse geklärt werden, ob solche Zurückweisungen mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und mit europarechtlichen Vorgaben vereinbar seien. Daran gibt es bei SPD und Grünen erhebliche Zweifel.
Zum Vorgehen von Merz sagte der SPD-Fraktionschef, es sei von der Regierung mit den Koalitionsparteien und den Ländern, aber auch mit der Opposition darüber gesprochen worden, was im Bereich Migration noch getan werden könne. Dazu habe die Regierung etwas vorgelegt und vielleicht ließe sich darüber hinaus "noch etwas hinbekommen". Es gehe bei dem Thema darum, "die Sorgen der Menschen zu beantworten"
Mützenich verwies mit Blick auf das Gemeinsame Europäische Asylsystem (Geas) aber auch auf auf europäischer Ebene bereits getroffene Vereinbarungen. Diese gelte es jetzt umzusetzen, vielleicht könne da in Deutschland auch schon "im Vorgriff" etwas getan werden. Über all diese Fragen solle zudem kommende Woche auch im Bundestag debattiert werden. "Ich wundere mich, dass Herrn Merz das nicht reicht", sagte er. Vielleicht habe "sein Wahlkampf ihn durcheinander gebracht".
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte zu den Forderungen von Merz: "Es gibt jetzt sehr ernsthafte juristische Prüfungen und die gilt es abzuwarten." Sie sei hier "sehr offen für alles". Wenn weitere Möglichkeiten für Zurückweisungen gefunden würden, sei dies gut, wenn andere Möglichkeiten gefunden würden, um "irreguläre Migration zurückzudrängen", sei dies ebenfalls gut.
Faeser wandte sich gegen den von Merz erzeugten Eindruck, bislang würde gegen illegale Einreisen nichts getan. "Wir haben viele Maßnahmen ergriffen, um irreguläre Migration zurückzudrängen", sagte sie in Berlin. Auch habe die Regierung "ein großes Rückführungspaket" beschlossen, das seit April umgesetzt werde.
F.Mueller--VB