-
Stephen Miller übernimmt nach republikanischer Wahlniederlage Trumps Stabsführung
-
Benzinpreis fällt in der Schweiz erstmals seit August unter zwei Franken
-
Novartis prüft Tumormeldungen nach Behandlungen mit Zolgensma
-
Wenn die Enkelbetreuung Grosseltern an die Belastungsgrenze bringt
-
Ronaldinho und Del Piero begeistern 24.000 Zuschauer im Letzigrund
-
Kürbis-Pancakes bringen herbstliche Aromen auf den Brunchtisch
-
Miro Muheims Distanztreffer sorgt in der Bundesliga für Aufsehen
-
Geplantes Ende der 50-Euro-Grenze beim Einkauf in Deutschland polarisiert
-
USA setzen Millionenbelohnung für Hinweise zu Irans Atomprogramm aus
-
Maximilian Streule schafft nach Herzoperation den Sprung ins Nationalteam
-
Unfall und brennendes Auto führen auf der A1 bei Härkingen zu Stau
-
Nach Tod von 14 Pferden erhält betroffene Familie mehr als 60.000 Franken
-
Werkstattbrand in Giebenach verursacht hohen Sachschaden
-
Flucht vor Polizei endet in Andwil mit schwerem Unfall an Wohnhaus
-
Indiens Börsengang-Markt erreicht Rekordwert von 2,23 Lakh Crore
-
USS Theodore Roosevelt trifft in Singapur ein
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Konflikt um Ökologie und Mieterschutz
-
Thomas Strobls 'Sound of Strobl': Unvorhersehbare musikalische Reise
Wissing fordert Strukturreform für Verkehrsverbünde
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) will sich für eine Strukturreform im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland einsetzen. "Verkehrsverbundübergreifende Ticketangebote sind nach wie vor Mangelware. Das sollte sich ändern", sagte Wissing dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er kündigte bis zum Herbst einen Maßnahmenkatalog für einen "Ausbau- und Modernisierungspakt" an.
"Wir brauchen eine Modernisierung, eine Reform der Strukturen. Da gehe ich mit den Ländern in den Austausch", sagte Wissing weiter. Dabei geht es dem Bericht zufolge auch um eine Verringerung der Zahl der Verkehrsverbünde.
Allein mit mehr Geld löse man solche Fragen nicht, ergänzte der Verkehrsminister. In Gesprächen mit den Ländern solle daher vor allem darüber gesprochen werden, "wofür es ausgegeben wird". Beraten werden solle über Qualitätskriterien, Mindeststandards und Verbundstrukturen.
In Deutschland gibt es derzeit eine Vielzahl regionaler Verkehrsverbünde mit stark unterschiedlichen Angeboten und Tarifen. Lediglich in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen sowie im Saarland gibt es einen landesweiten Tarif, zudem verfügen Berlin und Brandenburg über einen flächendeckenden, länderübergreifenden Verkehrsverbund.
In allen anderen Bundesländern gibt es jeweils mehrere Verkehrsverbünde, die mal mehr und mal weniger oder auch gar nicht miteinander vernetzt sind. Auch schließen nicht alle von ihnen den Nahverkehr auf der Schiene mit ein. Diverse Landkreise, vor allem in Bayern, aber vereinzelt auch in Thüringen, Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern gehören keinem Verkehrsverbund an, was meistens deutlich teurere oder schlechtere Verkehrsanbindungen zur Folge hat.
Angeheizt wird die Debatte über eine Strukturreform über das derzeit für die Monate Juni bis August geplante Neun-Euro-Monatsticket. Dieses soll bundesweit für alle Nahverkehrsmittel gelten und vermeidet damit den sonst üblichen Tarifdschungel. Diskutiert wird zudem seit geraumer Zeit über 365-Euro-Jahrestickets für den ÖPNV, um dessen Attraktivität zu steigern.
I.Meyer--BTB