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Verteidigungsministerium in Moskau: Russischer Raketenkreuzer "Moskwa" gesunken
Der im Ukraine-Konflikt schwer beschädigte Kreuzer "Moskwa", das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte, ist untergegangen. Das teilte am Donnerstagabend das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Während das Schiff in Richtung eines Hafens abgeschleppt worden sei, habe es seine "Stabilität" verloren und sei bei starkem Seegang gesunken.
Das Ministerium führte den Untergang der "Moskwa" auf die Schäden am Rumpf des Schiffes zurück. Diese Schäden sollen demnach durch einen "Brand infolge der Detonation von Munition" entstanden sein. Der Gouverneur der südukrainischen Region Odessa, Maxym Martschenko, hatte hingegen erklärt, die "Moskwa" sei mit ukrainischen Raketen vom Typ "Neptun" beschossen worden.
Noch wenige Stunden vor dem Untergang der "Moskwa" hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, der mit Raketen ausgerüstete Kreuzer sei trotz der Schäden weiterhin schwimmfähig.
Bei dem Untergang der "Moskwa" handelt es sich um einen der größten materiellen Verluste für die russische Armee seit Beginn des Militäreinsatzes gegen die Ukraine am 24. Februar. Die zu Sowjetzeiten gebaute "Moskwa" hatte zusammen mit anderen Schiffen der Schwarzmeerflotte die südukrainische Hafenstadt Mariupol blockiert.
B.Shevchenko--BTB