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Knapp 300 Deutsche seit Hamas-Angriff aus Gazastreifen ausgereist
Knapp 300 deutsche Staatsbürger haben nach Angaben des Auswärtigen Amts seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas aus dem Gazastreifen ausreisen können. Aktuell befinde sich noch eine "sehr niedrige dreistellige Zahl" von Deutschen im Gazastreifen auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts, sagte ein Sprecher am Montag in Berlin. "Wir setzen uns dafür ein, dass auch in den nächsten Tagen deutsche Staatsbürger ausreisen können", fügte er hinzu.
Nach Angaben des Sprechers konnten inzwischen "über 290" deutsche Staatsbürger einschließlich ihrer Familien aus dem Gazastreifen ausreisen. Die Zahl der Deutschen, die sich noch in den Palästinensergebieten einschließlich des Westjordanlands betrage aktuell knapp 400 Menschen.
Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte, die humanitäre Lage im Gazastreifen sei im Moment "ganz furchtbar". Die diplomatischen Anstrengungen konzentrierten sich aktuell darauf, "einen Flächenbrand zu vermeiden". Die Hamas habe es darauf angelegt, Israel zu vernichten, sagte Hebestreit. "Die Situation ist im Moment sehr verfahren."
L.Stucki--VB