-
Birthler kritisiert geplanten Stopp von Zusammenarbeit Berlins mit Bundeswehr
-
Deutsche Technik an Bord: Japanische Raumsonde Richtung Marsmonde gestartet
-
Umfrage: Hälfte der Deutschen hält Schwesig als SPD-Chefin für geeignet
-
Rathausbrand in Limoges bei Unruhen: Linksradikaler festgenommen
-
AfD bestätigt Hackerangriff auf E-Mail-Postfächer
-
Bovenschulte kritisiert Union für Gleichsetzung von Linkspartei und AfD
-
AfD-Politiker wegen mutmaßlicher NS-Parole in Hessen angeklagt
-
Einzelhandel erwartet gutes Geschäft mit Halloween-Artikeln
-
Merz preist Industriedaten als "enormen Vorteil" für KI-Aufbau in Deutschland an
-
Urteil zu Privatgrundstück bei Google Earth: Eigentümer haben Widerspruchsrecht
-
Baby getötet und Leiche in Kühltruhe gelegt: BGH bestätigt Hafturteil aus Fulda
-
Umfrage: Widerstand gegen Zeitumstellung in Deutschland geht zurück
-
Oslo: Selenskyj und Witkoff zu Ukraine-Gesprächen in Norwegen
-
Juso-Chef Türmer hält Gesetz gegen Vergesellschaftung für "Schnapsidee"
-
Lecornu: Frankreich verhängt weitere Ausgangssperren "wo nötig"
-
Bundesforschungsministerin Bär fordert "positivere Erzählung" von KI
-
Ski: Svindal übernimmt Trainerrolle in Norwegen
-
Kassenärzte sagen deutlich längere Termin-Wartezeiten ab 2027 voraus
-
Importkosten für Rohöl stark gestiegen - aber Allzeithoch aus 2022 noch entfernt
-
Verkehrsminister der Länder wollen Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer
-
Medien: Bürger in kanadischer Provinz Alberta stimmen gegen Unabhängigkeitsreferendum
-
Bericht: US-Sondergesandter Witkoff will in Oslo Selenskyj treffen und anschließend Putin
-
Baseball: Rays folgen Brewers in die World Series
-
Simeone für Hoeneß "absolut oberste Kategorie"
-
Kovac hofft auf Steigerung: "Schneller und genauer spielen"
-
Ministerin Bär wirbt für Deutschland als Technologie-Standort
-
Medienberichte: Australische Abgeordnete hat nach mutmaßlichem Angriff nur noch ein Bein
-
Studie: Bessere Vereinbarkeit pflegender Angehöriger mit Erwerbsarbeit nötig
-
Vor US-Kongresswahlen: Wahllokale in Texas für vorzeitige Stimmabgabe geöffnet
-
Bundesregierung erwartet zahlreiche Unternehmenschefs bei Investitionsgipfel
-
Steinmeier empfängt mongolischen Staatspräsidenten Khurelsukh
-
Konstituierende Sitzung von neuem Landtag in Mecklenburg-Vorpommern
-
Festveranstaltung zu 65 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei
-
Australische Abgeordnete nach mutmaßlichem Angriff weiter in kritischem Zustand
-
Mit deutscher Unterstützung: Japanische Weltraummission zur Erkundung der Marsmonde gestartet
-
Fluchtgefahr: Ex-Ingenieur von OpenAI bleibt nach Abhörvorwürfen in Untersuchungshaft
-
Selenskyj wirft US-Regierung verzögerte Lieferung bezahlter Abfangraketen vor
-
Trump offen für Dreiergipfel mit Putin und Xi
-
Starreporterin Christiane Amanpour hört bei CNN auf
-
SPD und Grüne in Berlin mit klaren Mehrheiten für Koalitionsverhandlungen mit Linken
-
Mission mit deutscher Unterstützung: Japanische Rakete mit Marsmond-Rover gestartet
-
Papst Leo XIV. spricht nach Telefonat mit Putin auch mit Selenskyj
-
Nach Ausschreitungen: US-Regierung rät bei Frankreich-Reisen zur Vorsicht
-
Berlin will mit Nvidia KI für Industrie vorantreiben und vereinbart Zusammenarbeit
-
Wähler in kanadischen Provinz Alberta entscheiden über Referendum zu Unabhängigkeit
-
Vier Tote bei schweren Überschwemmungen im Osten Spaniens
-
Ronaldo-Strafe offiziell: 255 Euro und Sperre von 30 Tagen
-
UEFA erhöht Druck: 42 Fragen an Infantino
-
Ronaldo-Sperre offiziell: 255 Euro und 30 Tage Pause
-
Bundesregierung vereinbart mit Nvidia Zusammenarbeit bei KI-Entwicklung
Westbalkan: Von der Leyen fordert Reformen gegen Hilfsmilliarden
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Westbalkanländer zu Reformen im Gegenzug für milliardenschwere Wirtschaftshilfen aufgerufen. Das Motto laute: "Reformen und Investitionen", sagte von der Leyen am Montag zum Auftakt eines dreitägigen Besuchs in der Region. Sie stellt dort einen Wachstumsplan im Umfang von sechs Milliarden Euro vor. Er soll nach ihren Worten dazu beitragen, die Wirtschaftsleistung der Westbalkanstaaten binnen eines Jahrzehnts zu verdoppeln.
Erste Stationen von der Leyens waren Nordmazedonien und das Kosovo, am Dienstag wird sie in Montenegro und in Serbien erwartet. Von dort reist sie weiter nach Bosnien-Herzegowina.
Mitte Oktober hatte von der Leyen an einem Westbalkan-Gipfel in Albanien teilgenommen. Dort stellte die EU der Region zwei Milliarden Euro an Zuschüssen in Aussicht, die nicht zurückgezahlt werden müssen, und weitere vier Milliarden in Form von Krediten. Dafür erwartet Brüssel einen entschiedeneren Kampf gegen die Korruption und Reformen etwa im Justizbereich.
Bei ihrem Besuch in Nordmazedonien lobte von der Leyen den "erstaunlichen" Fortschritt des Landes. Zugleich rief sie alle Parteien zur Billigung einer Verfassungsreform auf, die den Weg für die Aufnahme der EU-Beitrittsgespräche ebnen soll.
Nordmazedoniens Ministerpräsident Dimitar Kovacevski betonte, sein Land sei 17 Jahre nach Erhalt des EU-Kandidatenstatus für die Verhandlungen bereit. Seine Regierung hat die Verfassungsänderung vorbereitet, bisher fehlt aber die nötige Zustimmung der Opposition. Insbesondere die Christdemokraten wehren sich.
Mit der Reform soll die bulgarische Minderheit in Nordmazedonien anerkannt werden. Solange dies nicht erfüllt ist, blockiert das EU-Land Bulgarien den Start der Beitrittsgespräche mit Skopje. Dafür ist ein einstimmiger Beschluss der 27 Mitgliedsländer nötig.
Von der Leyen appellierte an alle nordmazedonischen Parteien, die Gelegenheit nicht zu verpassen. Es gebe derzeit "echten Schwung für die Erweiterung", betonte sie.
In der kosovarischen Hauptstadt Pristina verurteilte die Kommissionschefin die jüngste Gewalt im Nordkosovo mit mehreren Toten scharf. Die EU-Erweiterung stehe für "Frieden und die Normalisierung der Beziehungen", sagte sie mit Blick auf die Spannungen mit Serbien.
Das Kosovo hatte im Jahr 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt, wird aber von Belgrad bis heute als abtrünniges Gebiet betrachtet. Alle Vermittlungsversuche der EU laufen bisher ins Leere. Auch Gespräche unter Beteiligung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Rande des EU-Gipfels vergangene Woche endeten ergebnislos.
Die EU-Kommission will am 8. November einen Fortschrittsbericht zu den Kandidatenländern vorlegen. Auf dieser Grundlage entscheiden die EU-Staats- und Regierungschefs Mitte Dezember über den möglichen Start der Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und dem Nachbarland Moldau. Einige Diplomaten rechnen mit einem positiven Votum ohne konkretes Datum.
Zu den Kandidatenländern zählen daneben Albanien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro und die Türkei. Die Gespräche mit Ankara liegen jedoch seit Jahren auf Eis.
D.Schlegel--VB