-
Massive Beteiligung bei Schicksalswahl in Serbien
-
Trump kündigt vor Kongresswahlen Milliarden-Investition von Audi in den USA an
-
FC Bayern: Dreesen würdigt Kane
-
Mutmaßliche antisemitische Attacke: 60-Jähriger in Berlin verletzt
-
Steinmeier-Nachfolge: Merz lässt Personalie offen - CSU-Chef wirbt für Aigner
-
Richtungsentscheidung in Brasilien: Wahllokale öffnen für Stichwahl um Präsidentenamt
-
Ärger mit Fahrradboten: Petros verpasst Frankfurt-Sieg
-
Deutscher Umweltpreis für Ingenieur und Juristin - Steinmeier: Geehrte sind Vorbild
-
Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Täter stand unter Drogeneinfluss
-
Schalke: Nasenbeinbruch bei El-Faouzi, Gosens genäht
-
Viertelfinale in Wien reicht: Zverev schon bald die Eins?
-
US-Unternehmer Musk wirft ukrainischer Armee Verstoß gegen Starlink-Nutzungsbedingungen vor
-
Tansanias inhaftierter Oppositionsführer Lissu kündigt Hungerstreik an
-
Sturm und Orkan über Deutschland - Weitere Feuerwehreinsätze im Westen
-
Brand in Kehlsteinhaus an Obersalzberg seit Samstagabend abgelöscht
-
Trump kündigt in Beisein von Audi-Chef Milliarden-Investition des Autobauers in den USA an
-
Vergesellschaftungen: Dobrindt kündigt Investitionsschutzgesetz an
-
Deutscher Umweltpreis für Ingenieur und Juristin
-
Präsidentschaftswahl in Bulgarien begonnen
-
NBA: Starker Schröder gewinnt mit Charlotte
-
Fast 1000 Festnahmen bei neuen landesweiten Protesten in Frankreich
-
Israels Armee: Übergänge zum Westjordanland werden am Wahltag geschlossen
-
Musk wirft ukrainischem Militär Verstoß gegen Starlink-Nutzungsbedingungen vor
-
Richtungsentscheidung in Brasilien: Stichwahl zwischen Lula und Flávio Bolsonaro
-
Urnengang im Schatten von Drohnenangriffen: Bulgaren wählen Präsidenten
-
Parlamentswahl in Serbien: Präsident Vucic will Ministerpräsident werden
-
Trump gibt vorzeitig Stimme für US-Kongresswahl ab - Obama attackiert Regierung
-
Formel 1: Antonelli holt Austin-Pole
-
Erneut Gewalt bei regierungskritischen Protesten in Albanien
-
Trump gibt vorzeitig Stimme für US-Kongresswahl ab
-
Erste Pleite: Kaiserslautern bremst Kloses FCN aus
-
2000 Palästinenser aus ihren Häusern in Hebron vertrieben
-
Tödliche Attacke in Pariser Vorstadt: Hitlers "Mein Kampf" bei Angreifer gefunden
-
Zweiter Titel vor Augen: Struff nach Krimi im Brüssel-Finale
-
Fast 1000 Festnahmen bei landesweiten Protesten in Frankreich - Zwei Schwerverletzte
-
Tausende bei Abschlusskundgebungen von Lula und Bolsonaro vor Stichwahl in Brasilien
-
Demonstration gegen Netanjahu in Tel Aviv drei Tage vor Parlamentswahl
-
BVB springt an die Spitze: Sieg gegen den Lieblingsgegner
-
Neue Massenproteste in Frankreich - Zusammenstöße in Paris und anderen Städten
-
Tausende in der Türkei demonstrieren gegen Einschränkung der Pressefreiheit
-
Christine Wunnicke mit Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet
-
Neue Proteste in Frankreich: Tränengas-Einsatz in mehreren Städten - ruhige Lage in Paris
-
Sieg in Dänemark: Handballerinnen schon in EM-Form
-
Kehlsteinhaus am Obersalzberg abgebrannt: Psychisch kranker Verdächtiger festgenommen
-
Füllkrug trifft und trifft: Bremen schlägt Mainz
-
Harmlose Schalker holen Punkt in Köln
-
Frankreichs Rechtspopulisten bestätigen Jordan Bardella an Parteispitze
-
Turn-WM: Kevric gewinnt Silber am Stufenbarren
-
Kiew: "Stabile Verbindung" mit Satelliten-Internetdienst Starlink
-
FC Bayern: Auch Neuer fällt in Freiburg aus
Evakuierungseinsatz der Bundeswehr für Deutsche im Sudan angelaufen
Angesichts der eskalierenden Gewalt im Sudan haben Deutschland und mehrere weitere Länder Evakuierungseinsätze für ihre Staatsangehörigen in dem nordostafrikanischen Land gestartet. Das Auswärtige Amt und das Verteidigungsministerium teilten am Sonntagnachmittag mit, es sei ein Bundeswehreinsatz angelaufen, der darauf abziele, "so viele deutsche Staatsangehörige wie möglich aus Khartum auszufliegen". Auch Frankreich und Italien leiteten Evakuierungsaktionen ein. Zuvor hatten bereits die USA und Großbritannien Botschaftsmitarbeiter aus Khartum ausgeflogen.
Der Einsatz erfolge in einer "gefährlichen Lage", schrieben Auswärtiges Amt und Verteidigungsministerium mit Blick auf die schweren Kämpfe im Sudan auf Twitter. Zwei Flugzeuge der Luftwaffe traf nach Angaben des Verteidigungsministeriums am Sonntag bereits in der sudanesischen Hauptstadt Khartum ein.
Die Bundeswehr werde "im Rahmen der Möglichkeiten" auch Bürger aus anderen EU-Ländern und weiteren Staaten ausfliegen, fügten Außen- und Verteidigungsministerium in ihren Twitter-Botschaften hinzu. Zu den Tweets stellten sie ein Foto, das Bundeswehr-Soldaten beim Verlassen eines Transportflugzeugs vom Typ A400M zeigt.
Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, die Bundesregierung bereite sich auf zwei Evakuierungseinsätze vor, für deren Dauer mit den Konfliktparteien vor Ort eine Waffenruhe vereinbart worden sei. Insgesamt sollen nach Informationen der Zeitung rund 300 deutsche Botschaftsmitarbeiter, Entwicklungshelfer und Geschäftsleute ausgeflogen werden. Zudem sei eine mittlere dreistellige Zahl an Fallschirmjägern der Bundeswehr nach Jordanien gebracht worden, um notfalls Deutsche mit Waffengewalt aus dem Sudan retten zu können.
Die Bundeswehr hatte vor wenigen Tagen eine Evakuierungsaktion laut "Spiegel" aus Sicherheitsgründen abbrechen müssen. Der Flughafen von Khartum wird nach schweren Gefechten derzeit von der sudanesischen paramilitärischen RSF-Miliz kontrolliert.
Im Sudan liefern sich Einheiten der Armee und der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) seit mehr als einer Woche erbitterte Kämpfe. Zuvor war eine Einigung zur Eingliederung der RSF-Miliz in die Streitkräfte gescheitert. Bei den Gefechten wurden bereits mehr als 420 Menschen getötet und mehr als 3700 weitere verletzt. Mehrere vereinbarte Waffenruhen wurden bereits gebrochen.
Angesichts der Kämpfe bemühten sich zahlreiche Länder unter Hochdruck darum, ihre Bürger aus dem afrikanischen Land in Sicherheit zu bringen. US-Präsident Joe Biden erklärte am Samstagabend (Ortszeit) in Washington, auf seine Anweisung hin habe das Militär einen Evakuierungseinsatz ausgeführt.
Nach Angaben aus Washington wurden dabei weniger als hundert Menschen ausgeflogen, darunter auch mehrere Diplomaten anderer Staaten. Biden forderte eine "sofortige und bedingungslose Waffenruhe" im Sudan und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe.
Auch Großbritannien brachte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seiner Botschaft in Khartum und deren Familien in Sicherheit. Mehrere EU-Länder starteten ebenfalls Evakuierungseinsätze. Nach Angaben aus französischen Regierungskreisen wurden mit einem ersten Flug rund 100 Menschen aus dem Sudan evakuiert.
Italien leitete ebenfalls einen Evakuierungseinsatz ein. Nach Angaben von Außenminister Antonio Tajani sollen 140 italienische Staatsangehörige sowie dutzende Schweizer und Mitarbeiter der diplomatischen Vertretung des Vatikans, der Apostolischen Nuntiatur, aus Khartum ausgeflogen werden. Schweden kündigte ebenfalls an, seine Diplomaten und weitere schwedische Staatsangehörige aus dem Sudan zu evakuieren.
Auf einer Ausfallstraße aus Khartum waren derweil am Sonntag Konvois von Autos und Bussen der Vereinten Nationen auf dem Weg zur 850 Kilometer östlich gelegenen Hafenstadt Port Sudan zu sehen. Das türkische Außenministerium erklärte, türkische Staatsbürger sollten auf dem Landweg über einen Drittstaat in Sicherheit gebracht werden.
Saudi-Arabien hatte bereits am Samstag mehr als 150 Menschen per Schiff aus dem Sudan in Sicherheit gebracht, darunter 66 Angehörige anderer Nationen. Zuvor hatte die RSF-Miliz angekündigt, mit Auslandsvertretungen zusammenzuarbeiten, um Ausländern eine "sichere Rückkehr in ihre Länder" zu ermöglichen.
In der Hauptstadt Khartum gingen die Kämpfe am Sonntag weiter. Laut Zeugenberichten waren Gewehrfeuer und Explosionen zu hören, Militärflugzeuge überflogen die Stadt.
K.Thomson--BTB