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Robert F. Kennedy Jr. verkündet US-Präsidentschaftsbewerbung
Der Impfgegner und Neffe des 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy, Robert F. Kennedy Jr., ist in das Rennen um das Weiße Haus eingestiegen. "Ich bin heute hierher gekommen, um meine Kandidatur für die Nominierung der Demokraten als Präsident der Vereinigten Staaten zu verkünden", sagte der 69-Jährige am Mittwoch in Boston vor Anhängern. Er wolle die "Spaltung" des Landes überwinden und "den Amerikanern die Wahrheit sagen".
Der Sohn des 1968 ermordeten Senators und Präsidentschaftsbewerbers Robert F. Kennedy ist ein bekannter Umweltaktivist und Anwalt. In den vergangenen Jahren sorgte der Spross der legendären US-Politikerfamilie aber insbesondere als Impfgegner für Schlagzeilen, unter anderem mit Blick auf die Corona-Pandemie.
Kennedy Jr. ist nicht der erste Außenseiter, der sich um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei von Präsident Joe Biden für die Wahl 2024 bewirbt. Vor dem 69-Jährigen war bereits die Selbsthilfebuchautorin Marianne Williamson in das Rennen eingestiegen.
Es wird erwartet, dass der 80-jährige Biden sich trotz seines hohen Alters um eine zweite Amtszeit bewerben wird. Offiziell gemacht hat der Präsident das bislang aber nicht. Einen ernsthaften parteiinternen Herausforderer gegen Biden dürfte es nicht gehen.
Bei den oppositionellen Republikanern haben bislang unter anderem Ex-Präsident Donald Trump und die frühere US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, eine Präsidentschaftsbewerbung offiziell gemacht. Die Vorwahlen finden im kommenden Jahr statt.
C.Kovalenko--BTB