-
Herbststürme: Stromausfälle und Flugausfälle in einigen Ländern Europas
-
Nach fast einem Jahr Exil: Oppositionspolitikerin Machado zurück in Venezuela
-
Wirtz führt Liverpool zum Sieg - United-Krise verschärft sich
-
Wirtz schießt Liverpool zum Sieg - United-Krise verschärft sich
-
Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen
-
Knappes Rennen und Richtungsentscheidung: Stichwahl um Präsidentenamt in Brasilien
-
Wagner unter Druck: Hannover verliert auch Niedersachsenderby
-
Nach PHP-Sicherheitslücke: Wildberger sieht "neues Zeitalter der Cybersicherheit"
-
Hunderttausende bei neuen Protesten in Frankreich - mehr als 1300 Festnahmen
-
Vergesellschaftungen: Dobrindt legt Eckpunkte für Investitionsschutzgesetz vor
-
DHB-Frauen: Sieg verspielt, EM-Form bestätigt
-
Israels Zentralbank kritisiert Netanjahus Aussagen zu "alternativer Wirtschaft"
-
Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom
-
Unterstützung für Infantino: Jordanien kritisiert AFC-Vorgehen
-
Polizei in Portugal räumt abermals Protestlager gegen Wohnungsnot
-
Sturm "Boelo": Zehntausende in Großbritannien ohne Strom - Flugausfälle in Amsterdam
-
Fast 1000 Festnahmen nach neuem Protesttag in Frankreich
-
Abdul El-Sayed setzt in Michigan auf soziale Themen und Obama
-
Frankreichs zweiter Protesttag bleibt überwiegend friedlich
-
Trump erwägt Umzug des Pressekorps im Weißen Haus
-
Neuer Prix Pascal zeichnet Literatur mit KI-Beteiligung aus
-
Jotowa geht als Favoritin in Bulgariens Präsidentenwahl
-
Bundeswehr beteiligt sich an Manöver der Ukraine-Verbündeten
-
Hamburger Abschiebebeobachterin beendet belastende Tätigkeit
-
Audi plant neues SUV-Werk mit 4500 Jobs in Georgia
-
60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt
-
Kompanys Zusammenbruch lenkt Blick auf Belastung der Trainer
-
Israelische Armee räumt Häuser von 2000 Menschen in Hebron
-
Wenige Tage vor Parlamentswahl: Israel startet Großoffensive im Westjordanland
-
Gratz überzeugt beim Auftaktsieg von Braathen
-
Trotz Ukraine-Krieges: Russland richtet Gewichtheben-WM aus
-
Rund zehntausend Haushalte betroffen: Großer Stromausfall durch Sturm in Freiburg
-
Präsidentenstichwahl in Brasilien: Rechtsgerichteter Kandidat Bolsonaro gibt Stimme ab
-
Massive Beteiligung bei Schicksalswahl in Serbien
-
Trump kündigt vor Kongresswahlen Milliarden-Investition von Audi in den USA an
-
FC Bayern: Dreesen würdigt Kane
-
Mutmaßliche antisemitische Attacke: 60-Jähriger in Berlin verletzt
-
Steinmeier-Nachfolge: Merz lässt Personalie offen - CSU-Chef wirbt für Aigner
-
Richtungsentscheidung in Brasilien: Wahllokale öffnen für Stichwahl um Präsidentenamt
-
Ärger mit Fahrradboten: Petros verpasst Frankfurt-Sieg
-
Deutscher Umweltpreis für Ingenieur und Juristin - Steinmeier: Geehrte sind Vorbild
-
Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Täter stand unter Drogeneinfluss
-
Schalke: Nasenbeinbruch bei El-Faouzi, Gosens genäht
-
Viertelfinale in Wien reicht: Zverev schon bald die Eins?
-
US-Unternehmer Musk wirft ukrainischer Armee Verstoß gegen Starlink-Nutzungsbedingungen vor
-
Tansanias inhaftierter Oppositionsführer Lissu kündigt Hungerstreik an
-
Sturm und Orkan über Deutschland - Weitere Feuerwehreinsätze im Westen
-
Brand in Kehlsteinhaus an Obersalzberg seit Samstagabend abgelöscht
-
Trump kündigt in Beisein von Audi-Chef Milliarden-Investition des Autobauers in den USA an
-
Vergesellschaftungen: Dobrindt kündigt Investitionsschutzgesetz an
Nach zehn Jahren Homo-Ehe in Frankreich ist sie "für junge Menschen ganz normal"
Der 50 Jahre alte Vincent Autin, der als erster Mann in Frankreich vor zehn Jahren seinen Partner heiraten konnte, hält die Homo-Ehe inzwischen für eine gut etablierte Institution. "Ich denke, das wird niemand mehr rückgängig machen, für junge Menschen ist das heute ganz normal", sagte Autin der Nachrichtenagentur AFP kurz vor dem zehnten Jahrestag der Verabschiedung des Gesetzes durch das Parlament am 23. April 2013.
Das Hochzeitsfoto von Autin und seinem frisch angetrauten Mann Bruno Boileau vor dem Rathaus von Montpellier war um die Welt gegangen. Die Ehe für alle war ein Wahlversprechen des sozialistischen Präsidenten François Hollande gewesen.
"Es gab damals aber auch eine unglaubliche Welle von Homo- und Transfeindlichkeit, die wir nicht vergessen dürfen", sagte Autin. Das Problem bestehe bis heute, homophobe Diskriminierungen seien weiter stark verbreitet. Das Gesetz war nach massivem Widerstand vor allem von der konservativen Opposition und der katholischen Kirche durchgesetzt worden. Hunderttausende Menschen hatten sich an Demonstrationen gegen die Homo-Ehe beteiligt.
Die erste Homo-Ehe in Frankreich wurde nach sieben Jahren einvernehmlich geschieden. Autin lebt heute in der Schweiz und arbeitet als LBGT-Beauftragter für eine Gewerkschaft.
An der Eheschließung im Rathaus von Montpellier hatten etwa 350 Gäste teilgenommen, unter ihnen auch die damalige Regierungssprecherin und Frauenministerin Najat Vallaud-Belkacem. Montpelliers sozialistische Bürgermeisterin Hélène Mandroux sprach von einem "historischen Moment für unser Land".
Frankreich war vor zehn Jahren das 14. Land weltweit geworden, in dem Schwule und Lesben heiraten können. Seitdem wurden 70.000 gleichgeschlechtliche Paare in Frankreich getraut. Im vergangenen Jahr waren etwa 7000 von 244.000 Paaren gleichgeschlechtlich.
Die schon seit 1999 mögliche zivilrechtliche Partnerschaft (Pacs) ist ungeachtet dessen weiter sehr beliebt, da sie im Fall einer Trennung kostengünstig per Einschreiben beendet werden kann. In den vergangenen zehn Jahren "pacsten" sich in Frankreich etwa 93.000 gleichgeschlechtliche Paare. Anders als in Deutschland ist die Lebenspartnerschaft auch für heterosexuelle Paare möglich.
S.Keller--BTB