-
Zwei chinesische Sponsoren beenden Kooperation mit Mbappé
-
Kein Anschlag laut Polizei: Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe
-
Toter in Treppenhaus in Mainz entdeckt - 41-Jähriger festgenommen
-
Baden-Württemberg: Am Straßenrand liegender Mann verursacht Unfall
-
EU-Länder wollen mehr Spielraum bei Vergabe europäischer Agrargelder
-
Mutter und Sohn in Hessen von eigenem Hund angegriffen und schwer verletzt
-
Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe - Mehrere Verletzte
-
"König Harry": Pressestimmen zur Verleihung des Ballon d'Or
-
Meghan gibt Teilnahme an beliebter australischer Koch-Show bekannt
-
Barmer: Notfallbehandlungen in jeder zehnten Klinik binnen zehn Jahren verdoppelt
-
NHL: Drasaitl verliert deutsches Duell mit Seider
-
Richtungsentscheidung in Israel: Wahllokale öffnen für Parlamentswahl
-
Nächster Sieg für Schröder und Charlotte - Hartenstein stark
-
US-Verteidigungsministerium benennt erstes Atom-U-Boot für australischen Marinestützpunkt
-
Kane wird emotional: Rührende Worte an seine Familie
-
"Halb so wild": Prass nimmt Gelb-Rot mit Humor
-
Kane gewinnt Ballon d'Or: "Bayern eine Bühne für Weltklasse"
-
Ziel Olympia: Eiskunstläuferin Gerke wechselt die Disziplin
-
Hamburger Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines wird fortgesetzt
-
EU stellt Pläne für "Abschiebeagentur" Frontex vor
-
Merz zum Auftakt seiner Asienreise in Singapur
-
Steinmeier beginnt mehrtägige China-Reise mit Besuch von VW-Entwicklungszentrum
-
Israelis wählen neues Parlament - Netanjahu unter Druck
-
Erklärung: Partei von Flávio Bolsonaro erkennt Lulas Wiederwahl in Brasilien an
-
Begrenzte Waffenruhe in russisch besetzter ukrainischer Stadt Oleschky in Kraft getreten
-
Oxfam: Superreiche verursachen mit Privatjets und Investitionen enorme Klimaschäden
-
Pressestimmen zur Verleihung des Ballon d'Or
-
Kane: Ohne den FC Bayern "nicht möglich"
-
Ballon d'Or: Bayern-Superstar Kane triumphiert
-
Barca dominiert Gala - auch de la Fuente und Putellas geehrt
-
Barca dominiert Ballon-d'Or-Gala - auch de la Fuente geehrt
-
Nach Bolsonaros Niederlage: Trump nennt Brasilien-Wahl "manipuliert"
-
Tödlicher Schusswaffenangriff bei Paris: Verdächtiger bestreitet rassistisches Motiv
-
Flavio Bolsonaro darf nach eigenen Angaben Brasilien nicht verlassen
-
Nach Machados Rückkehr: Venezuelas Übergangspräsidentin wirft ihr "Show" vor
-
US-Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Verbindungen zu Epstein
-
Verteidigungsministertreffen: Pistorius spricht Putin ernsthaften Friedenswillen ab
-
Er spielte Navigator Chekov: "Star Trek"-Schauspieler Walter Koenig ist tot
-
Microsoft bietet jedem vierten Mitarbeiter eine Abfindung an
-
Iran und Länder des Mekka-Abkommens vereinbaren weitere Gespräche über Zusammenarbeit
-
Trotz Fangverboten: Deutsche Ostseefischer dürfen 2027 weiter Hering fischen
-
"Peinlich" und "Skandal": Kritik an Auftritt von Audi-Chef in den USA reißt nicht ab
-
Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika
-
UN-Ermittler werfen Israel Verbrechen der "Auslöschung" im Westjordanland vor
-
Venezuela: Oppositionsführerin Machado zu Treffen mit Übergangspräsidentin bereit
-
"Letzte Warnung": DFB greift nach FCK-Randalen im Derby durch
-
Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus
-
KI-Unternehmen Anthropic warnt in Börsenprospekt vor Risiken
-
Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen
-
Ukraine nennt WM-Vergabe an Russland "skandalös"
Parteien liefern sich Schlagabtausch bei politischem Aschermittwoch
Nach rund drei Jahren Pause haben sich die Parteien beim politischen Aschermittwoch wieder einen Schlagabtausch vor Publikum geliefert. CSU-Chef Markus Söder übte in seiner Rede scharfe Kritik an der Ampelregierung im Bund und stimmte auf den Wahlkampf zur bayerischen Landtagswahl im Oktober ein. FDP-Chef Christian Lindner gab sich selbstironisch und attackierte Söder.
"Die Ampel ist die schlechteste Bundesregierung, die Deutschland je hatte", sagte Bayerns Ministerpräsident Söder in Passau. Ihr Prinzip sei es, Entscheidungen spät zu treffen und sich dabei zu zerstreiten.
Die von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ausgerufene "Zeitenwende" sei bisher eher eine "Zeitlupe", warf Söder ihm vor. Zudem sei die ehemalige Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) eine Fehlbesetzung gewesen. Es sei ein Fehler der Bundesregierung gewesen, "so lange an ihr festzuhalten".
Auch die Grünen griff Söder scharf an. Sie redeten sich "geradezu in einen Kriegsrausch", warf er ihnen vor. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock müsse angesichts ihrer jüngeren Äußerungen über den Krieg aufpassen, was sie sage. "Die Eskalation von Sprache kann schnell zu einer Eskalation von Gewalt führen", warnte Söder. "Die Grünen sind ein Sicherheitsrisiko für unser Land."
Dem Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) warf Söder vor, zu tricksen. "Er nennt seine Schulden 'Vermögen'", kritisierte Söder. Nach Lindners Logik sei derjenige, der die meisten Schulden habe, der Reichste.
Lindner selbst sieht das Dasein als liberaler Wahlkämpfer selbstironisch als etwas für Abenteuerlustige. In Dingolfing sagte er, zu Beginn eines Landtagswahlkampfs habe meist "das Bier mehr Prozent als die Umfrageergebnisse der FDP". In seiner Rede schoss Lindner auf Söder zurück. Er äußerte Respekt für SPD, Grüne und CDU und sagte dann, nun müsse er auch "was Positives" über die CSU sagen - es folgte eine lange Pause unter dem Gelächter des Publikums.
Gegen die Opposition stichelte auch SPD-Chef Lars Klingbeil. "Das schafft auch nicht jeder, gegen Armin Laschet als Kanzlerkandidat zu scheitern", sagte er in Frankfurt am Main über Söder, der bei der unionsinternen Kür der Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl 2021 dem damaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Laschet von der CDU den Vortritt lasen musste. Klingbeil verteidigte die Politik von Bundeskanzler Scholz. Gleichzeitig bezeichnete er die AfD als "Schande für Deutschland".
Die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang forderte die Opposition dazu auf, staatspolitische Verantwortung zu übernehmen. Söder warf sie vor, seine politischen Positionen zu wechseln "wie andere ihre Unterhosen". Damit verspiele er das Vertrauen in die Politik, sagte Lang in Landshut.
Auch andere Parteien trafen sich traditionell in Bayern zum politischen Aschermittwoch. Die Linken-Vorsitzende Janine Wissler hielt ihre Rede wie Söder in Passau. Die Freien Wähler mit ihrem Vorsitzenden Hubert Aiwanger trafen sich in Deggendorf. Der bayerische AfD-Landeschef Stephan Protschka sprach in Osterhofen.
Mit Blick auf die Landtagswahl am 8. Oktober kündigte Söder an, der Wahlkampf in Bayern werde ein "Marathon mit Volldampf". Die Ausgangslage der CSU sei besser als 2018 und nach der Bundestagswahl 2021. "Wir haben uns nach einem harten Jahr wieder nach oben gekämpft", sagte Söder. Die CSU regiert in Bayern derzeit in einer Koalition mit den Freien Wählern um Aiwanger.
C.Meier--BTB