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Französische Justiz lehnt Sperre des Onlinehändlers Shein ab
Die französische Justiz hat eine von der Regierung beantragte Sperre des asiatischen Onlinehändlers Shein in Frankreich abgelehnt. Das Berufungsgericht bestätigte am Donnerstag das Urteil der ersten Instanz. Der Schaden, der die Klage gerechtfertigt habe, bestehe nicht mehr, betonten die Richter. Die französische Regierung hatte eine zunächst dreimonatige Sperre von Shein gefordert, nachdem bekannt geworden war, dass auf der Plattform kinderpornographische Sexpuppen, Waffen und andere illegale Waren erworben werden konnten.
Shein hatte betont, dass es die illegalen Produkte umgehend aus dem Verkauf gezogen und das gesamte Angebot von Drittanbietern vorerst gesperrt habe. Auch die Staatsanwaltschaft hatte die Forderungen der Regierung nicht unterstützt.
F.Stadler--VB