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Höhepunkt des Straßenkarnevals: Kölner Rosenmontagszug gestartet
In Köln hat am Montagvormittag der traditionelle Rosenmontagszug begonnen. Deutschlands größter Rosenmontagszug setzte sich um 10.00 Uhr bei Regen an der Severinstorburg in der Kölner Südstadt in Bewegung. Die ersten Wagen sollten nach fast vier Stunden das Ende der Zugstrecke erreichen. Auf die Feiernden warten rund 300 Tonnen Süßigkeiten und etwa 300.000 Blumensträußchen.
In Köln wird mit dem Sessionsmotto "ALAAF – Mer dun et för Kölle" gefeiert. Mit dem Motto will das Festkomitee nach eigenen Angaben den Fokus auf rund 200.000 Menschen richten, die sich in Köln ehrenamtlich engagieren. Die Motivwagen des Rosenmontagszugs beschäftigen sich unter anderem mit den Umfragehochs der AfD und mit Anbiederungen an US-Präsident Donald Trump.
Die Umzüge in Düsseldorf und Mainz sollten wie jedes Jahr erst im Anschluss an den Start in Köln beginnen. Dabei werden in Düsseldorf einzelne Wagen auch wieder Russlands Präsident Wladimir Putin aufs Korn nehmen - trotz eines zuletzt begonnenen Strafprozesses in Moskau gegen den Düsseldorfer Chef-Wagenbauer Jacques Tilly.
Seit Jahren schon nimmt Tilly insbesondere Putin und dessen aggressive Politik aufs Korn. Im vergangenen Jahr hatte ein russisches Gericht ein Strafverfahren gegen Tilly wegen seiner satirischen Spitzen eingeleitet. Der Prozess hatte zuletzt für viele Diskussionen gesorgt.
Nach am Montagmorgen vorab veröffentlichten Skizzen des Düsseldorfer Karnevalsvereins zeigte ein Mottowagen Putin, der eine Drohne mit der Aufschrift "AfD" steuerte. Ein weiterer Wagen zeigte ihn gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump, wie beide gemeinsam Europa verspeisten.
R.Kloeti--VB