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Vor US-Prozess zu Social-Media-Sucht: Tiktok einigt sich außergerichtlich
Kurz vor Beginn eines Prozesses in den USA gegen mehrere Internetkonzerne wegen des Vorwurfs, Social-Media-Sucht zu fördern, hat die Videoplattform Tiktok eine außergerichtliche Einigung erzielt. Die Anwälte des Tiktok-Mutterkonzerns Bytedance erklärten am Dienstag in Los Angeles, beide Seiten hätten in der Nacht zum Dienstag eine "gütliche Einigung" erreicht. Einzelheiten seien vertraulich.
Der Zivilprozess sollte am Dienstag mit der Auswahl der Geschworenen beginnen. Beklagt sind nun noch der Google-Mutterkonzern Alphabet und Meta - die Tech-Giganten hinter Youtube, Facebook und Instagram. Ihnen wird vorgeworfen, ihre Plattformen gezielt suchtfördernd für Kinder und Jugendliche gestaltet zu haben.
Im Mittelpunkt des Verfahrens steht der Fall einer 19-jährigen Frau, deren Name mit K.G.M. abgekürzt wird. Sie wirft den Betreibern von Online-Netzwerken vor, sie abhängig gemacht und dadurch schwere psychische Schäden bei ihr verursacht zu haben. Das Verfahren gilt als Musterprozess für zahlreiche weitere Klagen. Der eigentliche Prozessbeginn ist für die erste Februarwoche angesetzt, als Zeuge soll unter anderem Meta-Chef Mark Zuckerberg befragt werden.
F.Wagner--VB