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Mischung aus Tradition und Moderne: Feierliche Eröffnung der Expo in Osaka
Mit einer farbenfrohen Mischung von moderner Technologie und Jahrtausende alter Tradition ist in Osaka die Weltausstellung eröffnet worden. Zu sehen waren bei der Veranstaltung am Samstag neben KI-gestützten virtuellen "Zeremonienmeistern" auch der japanische Kabuki-Tanz und Taiko-Trommeln. Der Zeremonie wohnte auch Kaiser Naruhito bei. Die Tore zur Expo 2025 öffnen am Sonntag erstmals für Besucher.
Er hoffe, dass die Expo "Menschen aus aller Welt die Gelegenheit bietet, nicht nur das eigene, sondern auch das Leben anderer zu respektieren", sagte Naruhito. Ähnlich äußerte sich Regierungschef Shigeru Ishiba: Gerade in der von "Zerwürfnissen" geprägten jetzigen Zeit sei es wichtig, "dass Menschen aus aller Welt zusammenkommen und sich mit der Frage des Lebens auseinandersetzen", sagte er. "Dabei setzen wir uns mit modernster Technologie sowie unterschiedlichen Kulturen und Denkweisen auseinander."
An der Expo 2025 nehmen mehr als 160 Länder, Regionen und Organisationen statt. Auf dem riesigen Ausstellungsgelände werden ab Sonntag sechs Monate lang die verschiedensten Dinge und Bauten zu bewundern sein - unter anderem ein Mars-Meteorit und ein aus Stammzellen gezüchtetes schlagendes Herzen. Allerdings ist der Enthusiasmus für die Expo im Moment noch nicht so stark wie von den Organisatoren erhofft: Bisher wurden 8,7 Millionen Tickets verkauft - eigentlich sollten es im Vorverkauf 14 Millionen sein.
Die Weltausstellungen finden alle fünf Jahre statt, zuletzt von Oktober 2020 bis April 2021 in Dubai. Die erste Weltausstellung wurde im Jahr 1851 in London eröffnet.
D.Bachmann--VB