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RKI: Zahl der Hitzetoten beträgt weiter 16.300
Die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer liegt weiterhin bei 16.300. Das geht aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Ausgewertet wurden die Daten bis zum 30. August. Im Vergleich zum Bericht der Vorwoche kamen demnach keine weiteren Todesfälle dazu.
Insgesamt ist 2026 laut RKI ein Rekordjahr, was hitzebedingte Sterbefälle angeht. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten wurde 2018 mit geschätzt 8900 Fällen registriert. 2026 starben mit Abstand die meisten Menschen in der besonders heißen 26. Kalenderwoche, also zwischen dem 22. und dem 28. Juni. Damals gab es Rekordtemperaturen von mancherorts mehr als 41 Grad Celsius.
Das Ausmaß hitzebedingter Sterbefälle wird mit Hilfe statistischer Methoden durch den Vergleich der Zahl von Sterbefällen in Sommerwochen mit und ohne Hitze modelliert. Das ist notwendig, weil Hitze allein selten unmittelbar zum Tod führt und daher auf Totenscheinen nicht als Todesursache angegeben werden kann.
F.Mueller--VB