-
USS Theodore Roosevelt trifft in Singapur ein
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Konflikt um Ökologie und Mieterschutz
-
Thomas Strobls 'Sound of Strobl': Unvorhersehbare musikalische Reise
-
Nvidia-Deal mit Deutschland: KI-Souveränität oder neue Abhängigkeit?
-
Martha Stewart verteidigt Halloween-Kostüm und lehnt Entschuldigung ab
-
Google stellt Gemini Omni 1.2 Flash vor: Längere Videos und niedrigere Kosten
-
Priscilla Monroy beendet Beziehung zu Alberto Cowboy
-
Wirtschaft kritisiert Zinsentscheid der brasilianischen Notenbank
-
Frankreich stellt eine Milliarde Euro für staatliche Bürgschaften bereit
-
Britischer Arzt mit Ebola nach London evakuiert
-
COP31: Lateinamerika tritt mit gespaltenen Allianzen in Antalya an
-
Brennstoffzulage 2027: Neue Auszahlungssätze und Fristen für Irland
Krankenkassen dringen auf Reformen - Leistungskürzungen aber abgelehnt
Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) dringen auf umfassende Reformen im Gesundheitswesen. "Mein Appell an die Bundesregierung lautet: Stoßen Sie jetzt entschlossen die notwendigen Veränderungen an und setzen diese dann mit starkem Rückgrat durch", sagte der Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Oliver Blatt, der "Bild"-Zeitung vom Samstag. Leistungskürzungen oder Mehrbelastungen für die Versicherten lehnte er aber ab.
"Die Krankenkassen geben heute jeden Tag über eine Milliarde Euro für die Versorgung der 75 Millionen GKV-versicherten Bürgerinnen und Bürger aus. Das ist verdammt viel Geld, das muss reichen", sagte Blatt weiter. Um dies zu erreichen und die Kassen finanziell wieder stabil aufzustellen, forderte er "ein mutiges und umfassendes Paket an Struktur- und Sparmaßnahmen".
Als Ursache der aktuellen Finanznot der Krankenkassen nannte Blatt massive Ausgabensteigerungen. "Allein im letzten Jahr sind die Krankenhausausgaben um fast zehn Prozent gestiegen, die Ausgaben für Ärzte um fast acht Prozent und die für Medikamente um rund sechs Prozent", sagte er. Dies könne nicht durch weitere Beitragserhöhungen aufgefangen werden. Blatt forderte vielmehr ein grundlegendes Umdenken im System.
"Was gar nicht geht: Zuerst bei den Patientinnen und Patienten zu sparen", stellte der GKV-Vorstandschef jedoch klar. "Gerade Ärzte- und Krankenhausvertreter waren in den letzten Monaten schnell dabei, höhere Zuzahlungen, Eintrittsgeld für Arztpraxen oder Leistungskürzungen für Patientinnen und Patienten zu fordern", kritisierte er. "Wenn überhaupt, dann sind Belastungen der Patientinnen und Patienten das letzte Mittel und nicht das erste", mahnte er Einsparungen bei den Leistungserbringern an.
T.Germann--VB