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Studie: Psychische Folgen von Coronapandemie für junge Menschen weiter spürbar
Rund drei Jahre nach dem Ende der Coronapandemie sind einer Studie zufolge die psychischen Folgen für junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren weiter spürbar. Die Zahl junger Menschen mit psychischen Erkrankungen ist trotz eines Rückgangs weiterhin höher als vor der Pandemie, wie die Universität Hildesheim am Mittwoch mitteilte.
Viele fühlten sich demnach während der Pandemie einsam. Zudem fühlten sich die Befragten vom Umgang der Politik mit der Pandemie verunsichert. Hinzu kommen zunehmende Geldsorgen und Zukunftsängste.
Trotzdem wertete eine Mehrheit ihre Lebenszufriedenheit als positiv. Der Freundeskreis und die Familie sind der Erhebung zufolge sehr wichtig bei der Bewältigung von Belastungen.
"Viele junge Menschen haben die Belastungssymptomatik nicht abgelegt", erklärte Severine Thomas von der Universität Hildesheim. Die Studie ist Teil einer Befragungsreihe seit dem Jahr 2020.
T.Zimmermann--VB