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Ein Kind tot, sieben krank: Zwei Metzgereien in Frankreich geschlossen
Nach dem Tod eines zwölfjährigen Mädchens und der Erkrankung von sieben weiteren Kindern an Lebensmittelvergiftung haben die Behörden in Frankreich zwei Metzgereien geschlossen. Alle betroffenen Kinder hätten wenige Tage zuvor Fleisch oder Fleischprodukte einer der beiden Metzgereien im nordfranzösischen Ort Saint-Quentin gegessen, teilte die Präfektur des Départements Aisne am Freitag mit.
Ein Zusammenhang sei noch nicht belegt, erklärten die Behörden. Sie riefen aber dazu auf, kein Fleisch mehr aus den beiden Fleischereien zu essen. Die Laborergebnisse sollen Anfang kommender Woche vorliegen.
Seit dem 12. Juni waren in der Region acht Kinder mit Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Mehrere von ihnen litten an dem seltenen HU-Syndrom, das mit akutem Nierenversagen einhergeht. Die übrigen hatten blutigen Durchfall. Auslöser des HU-Syndroms sind häufig verdorbene Lebensmittel, etwa durch E.coli-Bakterien. Im Schnitt erkranken daran jährlich etwa 100 bis 165 Kinder in Frankreich.
F.Wagner--VB