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Lauterbach warnt vor "Freedom Day"
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnt vor einem "Freedom Day" mit dem Ende der Corona-Schutzmaßnahmen. Das Coronavirus lasse sich von einem solchen Tag nicht beeindrucken, sagte Lauterbach am Freitag vor Journalisten in Berlin. Er höre häufig, dass das Ende der Pandemie in Deutschland unmittelbar zu erwarten sei - eine Einschätzung, die er "ausdrücklich nicht" teile.
Lauterbach rief dazu auf, weiter vorsichtig zu sein. Es gebe "sehr hohe Fallzahlen, die wir vielleicht sogar unterschätzen". Er appelliere daher an die Regierungschefs der Länder, bei Lockerungen auf keinen Fall über das bereits Beschlossene hinauszugehen. "Wir haben keinen Spielraum für die Beschleunigung der Öffnung", sagte der Minister.
Bei der aktuellen Welle sei der Scheitelpunkt erreicht, erklärte Lauterbach. Die neue Subvariante von Omikron scheine zwar nicht schwerer zu verlaufen, aber ansteckender zu sein. In Deutschland mache sie derzeit etwa 16 bis 17 Prozent der Fälle aus, in großen Städten mehr. Wenn Deutschland nicht vorsichtig sei, könnten die Fallzahlen aber möglicherweise wieder steigen.
I.Meyer--BTB