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"Rufschädigung": Stiftung verklagt britischen Prinzen Harry
Die einst von Prinz Harry mitgegründete Stiftung Sentebale für HIV-Infizierte in Afrika verklagt den jüngeren Sohn des britischen Königs wegen "Rufschädigung". Die Organisation Sentebale erklärte am Freitag, sie fordere unter anderem eine Entschädigung, nachdem eine "koordinierte Medienkampagne" im März 2025 "ihre Tätigkeit behindert und ihren Ruf geschädigt" habe. Als "Architekten" der Kampagne werden Prinz Harry und der britische Politikberater Mark Dyer genannt, der früher Treuhänder von Sentebale war.
Im vergangenen Jahr hatte sich Harry nach einem öffentlich ausgetragenen Streit mit der Vorsitzenden Sophie Chandauka aus der Stiftung zurückgezogen. Chandauka hatte daraufhin Mobbingvorwürfe gegen Harry erhoben. Eine staatliche Aufsichtsbehörde entkräftete diese Vorhaltungen und sprach von "Missmanagement" bei der Organisation.
Prinz Harry hatte die Stiftung Sentebale 2006 zusammen mit Prinz Seeiso von Lesotho zu Ehren seiner verstorbenen Mutter, Prinzessin Diana, ins Leben gerufen, um jungen HIV-Infizierten in Afrika zu helfen. Auch Seeiso hat sich inzwischen aus der Stiftung zurückgezogen.
M.Schneider--VB