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Tödliches Gewaltverbrechen in Odenwald: Fünf Festnahmen in Hessen und Spanien
Nach einem tödlichen Gewaltverbrechen an einem 30-jährigen Mann im hessischen Höchst im Odenwald sind fünf Verdächtige gefasst worden. Nachdem bereits im Dezember ein erster Beschuldigter in Hessen in Untersuchungshaft genommen worden sei, seien inzwischen auch vier weitere Tatverdächtige in Spanien festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Darmstadt am Dienstag mit. Der 30-Jährige war im Dezember auf dem Gebiet der Gemeinde Höchst tot neben seinem Auto gefunden worden.
Wie die Ermittler nun mitteilten, wurde bereits kurz nach dem Fund der Leiche ein 24-jähriger im südhessischen Breuberg als Tatverdächtiger identifiziert und festgenommen. Die Ermittlungen einer Mordkommission hätten dann zu den vier mutmaßlichen Mittätern im Alter von 29 bis 35 Jahren geführt, die sich nach Spanien abgesetzt hätten. Dort seien sie an verschiedenen Orten mit Hilfe von Zielfahnder gefasst worden.
Zwei Verdächtige wurden demnach bereits am Mittwoch vergangener Woche nach Deutschland ausgeliefert und in Untersuchungshaft genommen. Bei zwei weiteren Beschuldigten, die im Verlauf der vergangenen Wochen in Spanien gefasst wurden, läuft noch das Auslieferungsverfahren. Bei der Identifizierung der mutmaßlichen Mittäter spielten den Angaben nach Tatortspuren und die Auswertung von Videoaufzeichnungen eine Rolle.
Zu mutmaßlichen Motiven des Verbrechens äußerten sich die Behörden nicht. "Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und dem exakten Ablauf der Tat sowie zum Tatmotiv dauern an", hieß es am Dienstag.
Der 30-Jährige lebte laut Polizei und Staatsanwaltschaft zuletzt im südhessischen Groß-Umstadt. Er war von Angehörigen vermisst gemeldet worden, bevor er am 9. Dezember tot neben seinem Auto am Rand des zu Höchst gehörenden Ortsteils Mümling-Grumbach gefunden wurde. Nähere Angaben zur Todesursache machten die Ermittler bisher ebenfalls nicht.
C.Koch--VB