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Tödlicher Raserunfall: Hafturteil aus Landau rechtskräftig
Sechseinhalb Jahre nach einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Toten ist das Urteil im sogenannten Raserprozess im rheinland-pfälzischen Landau rechtskräftig geworden. Der Angeklagte ist nach Angaben des Landgerichts vom Freitag damit zu einer Jugendstrafe von drei Jahren verurteilt. Er war im Sommer 2019 bei Aquaplaning viel zu schnell ein gefährliches Überholmanöver gefahren. Bei dem Unfall starben zwei Mitfahrer, zwei weitere wurden schwer verletzt.
Zur Tatzeit war der Angeklagte 19 Jahre alt. Bereits im Dezember 2023 wurde er zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil ein Jahr später teilweise auf, der Fall wurde in Landau neu verhandelt.
Das Landgericht stellte fest, dass der Angeklagte grob verkehrswidrig und rücksichtslos gefahren sei. Das zweite Urteil gegen den zu dem Zeitpunkt 26-Jährigen fiel im November.
Er wurde wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen. Zuerst legte er Revision dagegen ein, nahm diese aber wieder zurück, wie das Landgericht nun mitteilte.
P.Staeheli--VB