-
Prien: Interessen jüngerer Menschen stärker berücksichtigen
-
Medien: Erster Entwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen
-
Nadeln und Nägel in Halloween-Süßigkeiten: Bundesweit immer mehr Fälle bekannt
-
Textilarbeiter in Bangladesch protestieren - gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei
-
Sechs Monate nach tödlicher Amokfahrt: Prozess gegen Mann in Leipzig begonnen
-
12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins
-
Vermummte Jugendliche errichten Barrikade: Zwölf Festnahmen in hessischem Viernheim
-
NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss
-
Trump zeigt sich von Sieg seiner Republikaner bei US-Kongresswahlen überzeugt
-
Messi schießt Miami zum Sieg
-
NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg
-
KI als Ratgeber: Verbraucherschützer fordern verbindliche Vorgaben
-
NBA: Erster Saisonsieg für Wagners Nets
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Mexiko
-
"Phänomenal": Verstappen und Hamilton schultern Antonelli
-
"Hochgearbeitet": Boll würdigt Zverevs "Aufopferung"
-
"Getreten und getreten": Matthäus warnt vor Simeones Atlético
-
Zwei Tage vor US-Kongresswahlen: Trump bekräftigt Drohung gegen Iran
-
Koalitiongespräche für mögliche rot-grün-rote Regierung in Berlin starten
-
Sexueller Missbrauch von über 70 Kindern: Prozess gegen Brandenburger Arzt beginnt
-
Sicherheit von KI im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalgipfels
-
Russlandfreundliche Amtsinhaberin Jotowa klare Siegerin bei Präsidentenwahl in Bulgarien
-
Chervon ernennt Jody Grimsley zum Senior National Account Manager
-
Chervon befördert Soobia Haroon zur Vice President, Human Resources - NA
-
Chervon ernennt Thomas Scherer zum Vice President of Organizational Development - Sales, End User Marketing, and Service
-
Vettel gratuliert Nachfolger Antonelli: "Genieß es"
Neuer Prozess in Slowakei gegen mutmaßlichen Auftraggeber des Mords an Journalisten Kuciak
Acht Jahre nach der Ermordung des Enthüllungsjournalisten Jan Kuciak hat in der Slowakei am Montag ein weiterer Prozess gegen den mutmaßlichen Auftraggeber des Verbrechens begonnen. Der Unternehmer Marian Kocner wurde zwar bereits zwei Mal von dem Vorwurf freigesprochen, den Mord in Auftrag gegeben zu haben. Doch hob das slowakische Oberste Gericht beide Freisprüche auf.
Der 27-jährige Kuciak und seine gleichaltrige Verlobte Martina Kusnirova waren 2018 zu Hause erschossen worden. Kuciak hatte zu Verbindungen zwischen der italienischen Mafia und slowakischen Politikern recherchiert und sich auch mit Kocners Geschäften befasst. Kocner stand mit hochrangigen Politikern in Verbindung.
Der Doppelmord hatte europaweit für Erschütterung gesorgt. In der Slowakei löste er eine Krise und die größten Demonstrationen seit dem Ende des Kommunismus aus und führte zum Rücktritt des damaligen Ministerpräsidenten Robert Fico, der jedoch seit 2023 wieder Regierungschef ist.
Der 62-jährige Kocner hatte in der Vergangenheit bestritten, den Mord an Kuciak beauftragt zu haben. "Ich bin kein Heiliger, aber ich bin auch kein Mörder", beteuerte er 2020 in einer Erklärung.
Für den neuen Prozess in der slowakischen Stadt Pezinok (Bösing) sind bislang 43 Verhandlungstage angesetzt. Kocners Anwalt Peter Kubina sagte der Nachrichtenagentur AFP im Vorfeld des Prozessauftakts, er erwarte nicht, dass sein Mandant seine Haltung ändere, "da er in der Vergangenheit wiederholt seine Unschuld beteuert hat".
Auch Kocners mutmaßliche Komplizin, die 51-jährige Alena Zsuzsova, muss sich erneut vor Gericht verantworten. Drei weitere Menschen waren bereits wegen des Mords verurteilt worden, darunter zwei Auftragsmörder, die jeweils Haftstrafen von 25 Jahren verbüßen.
Kocner und Zsuzsova waren 2020 beide freigesprochen worden, aber der Oberste Gerichtshof hob die Entscheidung wegen "mehrerer Fehler" im Verfahren auf. 2023 wurde Kocner erneut freigesprochen, während Zsuzsova zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde. 2025 hob der Oberste Gerichtshof auch diese Urteile auf, da "nicht alle erforderlichen Beweise geprüft worden seien", und ordnete eine weitere Verhandlung des Falls an.
Kocner und Zsuzsova verbüßen derzeit beide bereits langjährige Haftstrafen wegen anderer Vergehen. Kocner war 2020 unter anderem wegen Urkundenfälschung zu 19 Jahren Haft verurteilt worden. Zsuzsova erhielt wegen der Beiteilung an einem Mord an einem Bürgermeister eine 21-jährige Haftstrafe.
F.Wagner--VB